Kleine
Chronik der Stadt
Ermsleben
300 - Zwischen 300 und
531 n. Chr. wird die Gegend um Ermsleben von nordgermanischem Warnen besiedelt.
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Die Warnen,
ursprünglich aus Jütland, vermischten sich bei ihrer südlichen Wanderung mit
den Hermanduren, und bildete mit ihnen das Thüringer
Reich.
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Auf ihrem Weg blieben überall einzelne Sippen
zurück, die eigene Siedlungen gründeten, so auch Ermsleben und Sinsleben.
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Die heute zu Ermsleben gehörenden,
ursprünglich eigenständigen Siedlungen Berlingen (Nordschwäbisch), und Osterendorp (sächsisch) sind während des Mittelalters
verlassen worden.
531 -
n. Chr. zerschlugen die Franken und Sachsen das Thüringer Reich. Unsere
Region wurde sächsisch.
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Wir gehörten fortan als „Schwabengau“ zum
Frankenreich.
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Die auch Suebengau
genannte Grafschaft lag am nordöstlichen Harz, und umfasst das große Gebiet von
Thale über Quedlinburg, Ballenstedt, Aschersleben, Hettstedt bis zur Saale
600 -
Um das Jahr 600 wurde auf dem zwei Kilometer südlich von Ermsleben
gelegenen Bergsporn die Konradsburg gebaut.
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Die Konradsburg diente ursprünglich dem
Schutz der Heerstraße Eisleben – Quedlinburg und des Reichsgutes Harz.
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Die Ritterburg wurde 1021 im Zusammenhang mit
Burchardus de Conradesburch
erstmals urkundlich erwähnt.
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Der älteste Siedlungsteil Ermslebens war der
„Klapperberg“, heute Falkensteiner Weg, Feld Richtung Meisdorf.
800 -
Um 800, zur Zeit Kaiser Karls des Großen, wurde die Gegend nach und nach
christianisiert.
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Der alte Dialekt, den man zu dieser Zeit im Schwabengau
(Swavongau) sprach, nennt man „Altschwäbisch“
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Im Zuge der Christianisierung wurde der Ort
dem Bistum Halberstadt zugeordnet, zu dem es viele Jahrhunderte gehörte.
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Politisch-kultische Dispute wurden auf den
alten heiligen Wieken ausgetragen. Einer befand sich
auf dem Weißenberg und entwickelte sich später zum Gerichtsplatz.
840 -
Zwischen 840 und 853 predigte der Halberstädter Bischof Haymo IV mehrmals in Ermsleben gegen den alten
Götzendienst.
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Wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Vorgängerkapelle
der späteren St. Sixtus Kirche gebaut.
919 -
Im Jahr 919 wurde der Sachsen-Herzog Heinrich zum deutschen König
Heinrich I. gewählt.
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Damit gehörte die gesamte Harzregion zwischen
Bode, Selke und Eine zum Machtbereich seines Reiches.
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Heinrich I. wählte Quedlinburg (damals: Quitilingaburg) als häufigen Aufenthaltsort, und fand in
Quedlinburg auch seine letzte Ruhestätte.
964 -
In diesem Jahr findet für Sinsleben die erste urkundliche Erwähnung als
„Sinsleve“, später als „Sinislebo“,
und auch als „Sinßleben“ statt.
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Gegründet wurde die Siedlung schon einige
Jahrhunderte zuvor von einem Warnen namens „Simo“
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Bis 1332 wurde Sinsleben von den Konradsburgern und später von den Falkensteiner Grafen
mitverwaltet.
1016 - In
diesem Jahr wurde die Ermslebener St. Sixtus Kirche gestiftet.
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Die St. Sixtus Kirche ist die älteste
Stadtpfarrkirche Sachsen-Anhalts
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Sie ist dem im Jahre 258 gestorbenen und
später heiliggesprochenen Papst und Märtyrer „Sixtus II“ gewidmet.
1021 - In
diesem Jahr ist die älteste urkundliche Erwähnung der Edelfreien von der Konradsburg
bezeugt.
1045 -
Am 26. April wurde der Ort Ermsleben unter der Bezeichnung „Anegrimes Lebo“ erstmals in einer
Urkunde Kaiser Heinrich III. erwähnt.
1076 - Im
Jahre 1076 ermordet Egino von Conradsburg
aus politischen Gründen Graf Adelbert v. Ballenstedt
1115 - Zwischen
1115 und 1120 entsteht die Burg Falkenstein bei Meisdorf.
1120 - Das
Kloster Gernrode verkaufte Sinsleben an den Falkensteiner Grafen Burghardt I.
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Als Sühne für die Mordtat des Konradsburgers von 1076 wird die Konradsburg 1120 in ein
Augustinerchorherrenstift umgewandelt.
1133 - Im
Mai war die erste urkundliche Erwähnung eines Abtes Adalbert aus dem
Benediktinerklosters auf der Konradsburg.
1155 - Es
wurden erstmals Adlige („Edle von Ermsleben“) urkundlich erwähnt.
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Volkmar de minori Anegrimesleve (Volkmar aus Klein Ermsleben, Gegend um die
Ulme) und seine Söhne Conrad, Gero, und Otto werden als Schöffen am
Ascherslebener Landgericht erwähnt.
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Die Falkensteiner Edelherren erwarben durch
Heirat den Grafentitel. Auf einer Münze steht zu deutsch:
Stadt Burchardts. Laut Historikern ist damit Ermsleben gemeint.
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Demnach hatte Ermsleben höchstwahrscheinlich
bereits im 12. Jahrhundert das Stadtrecht.
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Durch die Edelherren von der Konradsburg
entstand im 12. Jahrhundert die Thie-Mühle in der Lindenstraße (später
„Reymanns Mühle“). Später wurde sie als Klostermühle und als Amtsmühle
bezeichnet.
1162 - Gero
wird in einer von Albrecht dem Bären zu Arneburg ausgestellten Urkunde als
„Gero von Anegremenslewe“ erwähnt.
1170 - Um
1170 sind die Apsis, die Krypta sowie ein schmaler rechteckiger Querbau der
St.-Sixtus-Kapelle errichtet worden. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde mit
der Errichtung von seitlichen Turmbauten begonnen.
1200 - Es
begann der Bau der St.-Andreas-Kirche in Sinsleben im romanischen Stil. Sie
wurde bis 1332 vom Kloster Konradsburg betreut.
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Um diese Zeit wurde die Klosterkirche auf der
Konradsburg gebaut, von der heute nur noch der Chor sowie die darunterliegende
fünfschiffige Hallenkrypta erhalten sind.
1215 - Ermsleben
wurde der Hauptort der Grafschaft Falkenstein. Damit hat der Graf von
Falkenstein die Herrschaft auch über Ermsleben.
- Er ließ an der Anhöhe über der Selke, an der später das Schloss stand, eine Burg (castum in Eneghermersleve) als seine Residenz bauen. Diese Gebäude sind nicht erhalten. Bei einer Teilung erhält Hoyer von Falkenstein den nördlichen Teil des Besitzes mit Ermsleben und lässt das Schloss (Domäne) erbauen.
1221 - Offiziell
verzichtete der Graf auf die Prägung eigener Münzen, inoffiziell wurden aber
noch bis nach 1240 Falkensteiner Münzen geprägt.
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Graf Hoyer von Falkenstein veranlasste den
anhaltischen Ministerialbeamten Eike von Repgow,
dessen Lehnsherr er wahrscheinlich war, den Sachsenspiegel zu schreiben.
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Letzter Burgherr von Falkenstein („Valkenstein“) war Odrias von Anegrimenslewe, Schwager des Grafen Hoyer von Falkenstein, der
durch eine Erbin Helmburg in den Besitz von Schloss
und Stadt Ermsleben kam.
1238 - Bau
der Ermslebener Stadtmauer mit Wehrtürmen
1276 - In
einer offiziellen Urkunde des Grafen von Falkenstein wurde Ermsleben erstmals
ausdrücklich als „Stadt“ bezeichnet.
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Die Existenz einer Stadtmauer sowie alte
Münzen belegen allerdings, dass Ermsleben bereits im 12. Jahrhundert über das
Stadtrecht verfügt haben muss.
1299 - Sie
adelige Familie „von Esterndorf“ (auch Etterndorf) gehörte zur Grafschaft Falkensteins.
1322 - Graf
Otto IV von Falkenstein übertrug sein Patronatsrecht an der St.-Sixtus-Kirche
seinem Sohn Burchardt IV.
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Der Nachfahre der alten Edelherren von
Konradsburg, Graf Otto IV. war bis dahin weltlicher Schutzvogt des Klosters Konradsburg.
1332 -
Am 18. Januar unterzeichnete Burchardt IV die Schenkungsurkunde
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Burchardt IV, der letzte Graf von
Falkenstein, hatte sich als Domherr zu Halberstadt in den Kirchendienst
zurückgezogen.
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Auf Bitten seines Vaters Otto IV. verlies er das
Domkapitel und heiratete. Aber seine Frau Hedwig starb kurz darauf, und
Burchardt wollte nicht wieder heiraten. Er starb 1334.
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Mangels Erben und wohl auch wegen des
Konflikts mit dem Bischof schenkte Burchardt IV. noch zu Lebzeiten die Burg
Falkenstein sowie Ermsleben mit sämtlichen Gütern, Höfen sowie der Wasserburg
(Schloss) dem Hochstift des Bistums Halberstadt.
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Schloss und Stadt Ermsleben gehörten fortan,
bis zum Westfälischen Frieden von 1648, dem Fürstbistum Halberstadt
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Danach gingen sie mitsamt dem Bistum
Halberstadt in den Besitz des Kurfürstentums Brandenburg und damit an Preußen
über.
1400 -
Am Anfang des 15. Jh. war der Bau der Ellermühle
(später Schützens Mühle, dann Kippings Mühle). Die Mühle wurde von der Stadt
Ermsleben erbaut, die sie verpachtete.
1437 - Übernahmen
die Edelherren von der Asseburg die Burg Falkenstein.
1451 - Mit
Genehmigung des Halberstädter Bischof Burchardt entsteht die erste eigene
Pfarrstelle in Ermsleben. Der Pfarrer ist Heinricus
Maibaum.
1460 - Das
Kloster Konradsburg war verarmt und in schlechtem Zustand, weshalb die Herren
von Hoym mehrfach Geld liehen, um es zu erhalten. Dies blieb jedoch erfolglos.
1475 - Friedrich
von Hoym erhielt Ermsleben als Lehen.
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Die letzten Benediktinermönche verließen das
Kloster Konradsburg.
1476 -
Am 15. Februar übernahmen Kartäusermönche aus Erfurt das Kloster
Konradsburg. Der erste Prior hieß Lentfrid Baldwin,
und dessen vermögender Bruder Werner unterstützte das Kloster finanziell.
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Die Benediktinerabtei wurde wegen Verarmung
aufgegeben. Die verbliebenen Mönche fanden Aufnahme in anderen Klöstern.
1490 - Gegen
Ende des 15. Jh. wurde die Walkmühle gebaut. Hier wurden Felle zubereitet, mit
Kalk vermischt, enthaart und durchgewalkt.
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Zur Mühle gehörte auch ein Kalksteinbruch.
1518 - Burchard
VI. von der Asseburg schenkte dem Kloster Konradsburg
wertvolle goldene Schalen, deren Erlös den armen Leuten zugutekommen sollte.
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Diese Schenkung ging als „Konradsburger
Armenspende“ in die Stadtgeschichte ein.
1520 - Die
St.-Andreas-Kirche erhielt ein Kruzifix und 1563 ein hölzernes Relief des
Reformators Martin Luther. Beide befinden sich heute in der Winterkapelle.
1525 -
Am 03. Mai überfallen die Bauern im Bauernkrieg die Konradsburg und plündern
sie aus. Sie zünden sie an und zerstören alles, auch die herrliche Kirche, und
vertreiben die Mönche.
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Im gleichen Jahr fällt auch die Kirche von
Ermsleben den Flammen zum Opfer.
1526 - Die
Mönche geben das Kloster Konradsburg aufgrund von Verarmung auf. Sie wurde dem
Augustinerhospital in Magdeburg zugeordnet.
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Die Konradsburg stand zunächst öde und
verlassen und wurde dann in einen Landsitz umgewandelt.
1530 - Kardinal
Albrecht von Brandenburg, Verwalter des Bistums Halberstadt, übergab die Kartause
und ihren gesamten Güterbesitz dem Domkapitel von Halle.
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Seinem erzbischöflichen Kanzler Dr. Christoph
Türck übereignete er die alte Wasserburg (Schloss)
und die Konradsburg. Türck hatte daraufhin seinen
Wohnsitz auf der Konradsburg.
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Türck
versucht auch, Ermsleben an sich zu bringen, aber die Bürger beschweren sich
darüber beim bischöflichen Rat, so dass der Kardinal das Schloss und die
Konradsburg von ihm zurückfordert.
1530 -
Am 01. September erhält Ermsleben das Marktrecht von Kaiser Karl V. und
die Bewilligung, den St. Gallus - und Weihnachtsmarkt abzuhalten.
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Ermsleben musste an die Herren der
Konradsburg, die nun ein Landsitz war, 800 Gulden für den Straßenbau zahlen.
1534 - Der
Hohenberg wurde vom Bistum Halberstadt als Lehen an die Edelherren von Hoym
gegeben, die auch Miteigentümer der Konradsburg wurden.
1535 - erhält
Ermsleben mit Johann Senger den ersten evangelischen Prediger.
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Das Kirchenschiff wurde im Westen und Süden
erweitert und erhielt seine jetzige Gestalt.
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In der Konradsburger Straße (heute Nummer 7)
wurde das älteste heute noch erhaltene Wohnhaus in Ermsleben gebaut.
1539 - Erkaufte
sich das Bistum Halberstadt auf dem Landtag in Calbe
an der Saale für 200.000,- Gulden die Religionsfreiheit.
1543 - Gehörten
die Wiesen und Wälder rund um den heutigen Friedrichshohenberg zum Eigentum des
ehemaligen Klosters Konradsburg.
1546 - Kurfürst
Johann Friedrich von Sachsen, der Nachbar des Stiftes Halberstadt, ließ kurz
nach Weihnachten im Schmalkaldischen Krieg sein Heer unter Führung des Grafen
Albrecht von Mansfeld in Ermsleben einmarschieren.
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Stadt und Konradsburg wurden Besitz des
Kurfürsten. Ermsleben gehörte für wenige Monate zu Kursachsen.
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Die Zahlung des Zehnten von Seiten der Bürger
wurde abgeschafft. Bauern, außer Freibauern, zahlten ihn bis ins 17.
Jahrhundert.
1547 - Im
April schlug Kaiser Karl V. den Kurfürst von Sachsen
bei der Schlacht bei Mühlberg. Die Sachsen mussten Ermsleben wieder verlassen.
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Der erzbischöfliche Kanzler Dr. Christoph Türck forderte Stadt und Burg vom Kaiser zurück. Dieser
gewährte ihm seinen Wunsch.
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Der Kanzler starb nach einem Abendessen mit
Freunden. Gerüchten zufolge wurde er vergiftet.
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Seine Verwandten, die Edelherren von Hoym,
erbten die Konradsburg, an der sie seit 1534 Mitbesitz hatten.
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Kurfürst Moritz von Sachsen übernahm die
Wasserburg (das spätere Schloss).
1553 -
Am 12. Juni zog der Markgraf Albrecht von Brandenburg mit seinen
Truppen, von Eisleben kommend, über Mansfeld und Ermsleben nach Halberstadt.
1554 - Herzog
Heinrich von Braunschweig, der dem Bistum Halberstadt beistand, ließ 4 Wochen
lang ein Reiterregiment in Ermsleben hausen. Sie zerstörten viel.
1559 - Erhält
die St.-Sixtus-Kirche eine kleine, 65 kg schwere Glocke, ursprünglich als
Taufglocke. Die Glocke ist heute noch in Betrieb, und die älteste noch
erhaltene Glocke Ermslebens
1564 -
Am 11. November gründeten sich die Schneidergilde und die
Schuhmachergilde.
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In Ermsleben gibt es eine kleine
Lateinschule. Rektor war Georgius Hertzog und Konrektor war Gregorius Alsbur.
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Am 08. Juni war die älteste Erwähnung des
Hospitals, das damals noch außerhalb der Stadtmauern, vor dem Konradsburger
Stadttor, stand. Die genaue Bauzeit ist unbekannt. Es gehörte der gemeinnützigen
Stiftung „St, Crucis“ (deutsch: Heiliges Kreuz), die durch den Ermslebener
Bürgermeister und den Pfarrer vertreten wurde. Es war ein Armenhaus für bis zu
12 Personen, vor allem alten alleinstehenden Frauen.
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Der erst 2-Jährige Herzog Heinrich Julius von
Braunschweig wurde zum Verwalter Ermslebens bestimmt. Bis zu seinem 14.
Geburtstag regierte das Domkapitel unter Domherr Johann Spitznas
als „Hauptman uff Ermsleben“. 1578 wurde er mündig und regierte bis 1613.
1565 -
Am 09. Juni wird durch einen Schustergesellen, der auf Wanderschaft ist,
die Pest eingeschleppt. Bis zum Herbst desselben Jahres sterben in Ermsleben
550 Menschen, und in Sinsleben 190 Menschen.
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Im gleichen Jahr wird das Hospital in das
neue Haus am Gottesacker (Friedhof) verlegt
1566 - Die
Stadt Ermsleben kaufte von Maximilian Helmstedt, dem Sekretär des Erzbischofs
von Magdeburg und Bischofs von Halberstadt, den Vitzenhagenschen
Hof gegenüber der St.-Sixtus-Kirche. Der Hof gehörte früher Urban von Vitzenhagen.
1567 - In
diesem Jahr kommen die Ämter Ermsleben und Wasserburg (Schloss) in Erbpacht an
die Herren von Hoym, zunächst 60 Jahre für jährlich 600 Gulden.
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Die St.-Sixtus-Kirche erhielt eine noch heute
erhaltene Sandsteintaufe.
1570 - Es
werden 7 Frauen als Hexen verbrannt und auf dem Richtfeld verscharrt.
1571 - In
der St.-Sixtus-Kirche wurde ein von Zacharias Bogenkranz (gebürtig aus
Sinsleben) gefertigtes Sandstein-Epitaph vom Stadthalter von Halberstadt,
Heinrich von Hoym, gestiftet.
1573 - Wurde
in Sinsleben die erste Schule gebaut.
1576 - Sinsleben
bekommt die erste eigene Pfarrstelle, geschaffen vom Grafen von Hoym.
1587 - Am
26. August wurde der Bürgermeistersohn Joachim Ramdohr
in Ermsleben geboren. Er war später Bauherr und Mitglied des Magistrats in
Aschersleben.
1589 - In
Ermsleben gibt es 200 Hausbesitzer.
1590 - Die
Herren von Hoym ließen die alte Wasserburg neben der St.-Sixtus-Kirche
vollständig abtragen, und erbauten darauf das Renaissanceschloss (später
Domäne).
1591 - Eine
Frau wird als Hexe mit Zangen zerrissen.
1600 - Es
entsteht die „Weiße Mühle“, eine Säge- und Ölmühle in der heutigen
Bahnhofstraße 17, gegenüber dem Weißenberg. 1950 übernahm die LPG die Mühle und
baute sie zu einem Lehrlingswohnheim um, und 1983 zu einem Wohnhaus.
1609 - Es
wird in Ermsleben das erste Bier " Broyhan
" von Nicolaus Elrich gebraut. 1612 braut man
auch Bier in Aschersleben.
1611 - Die
bis heute erhaltene Kirchenglocke für die Klosterkirche der Konradsburg wurde
gegossen.
1618 -
Am 23. Mai bricht der 30- jährige Krieg aus. Nach ruhigen Anfangsjahren bringt
er dann für Ermsleben und Umgebung große Verwüstung, Not und Tod.
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An der Pest sterben im gleichen Jahr 800
Personen. Selbst der Pfarrer wird dahingerafft. – Ermsleben ist fast
ausgestorben.
1623 - Durch
Ermsleben marschierten über 5000 Soldaten des Herzog Christian von Braunschweig
(Verwalter des Bistums Halberstadt), und hausierten 9 Tage lang hier.
1627 - Die
Stadt Ermsleben wird vom letzten Bischof von Halberstadt regiert.
1628 - Das
Esterndorf lag an der Selke, in der Nähe der späteren
Strommühle. Im 30-jährigen Krieg wurde es vollständig verwüstet. Die Einwohner
erbauten daraufhin an der Stadtmauer das Niederdorf.
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Ermsleben bestand aus Groß- und Kleinermsleben. Zu Großermsleben
gehörten: Selke, Wassertor, Ellermühle, und Malzmühle
Zu Kleinermsleben gehörten: das
Estendorf, Finkenherd, und Mühlenstraße.
1629 - Die
Bäckerinnung wurde gegründet.
1636 - Im
März lagert Bernhard von Weimar mit seinem Schwedenheer in unserer Gegend. Die
schwedische Besatzung endet erst 1643.
1640 - Ein
schwedischer Reiter ermordete den Bader von Ermsleben, Meister Hansen, und
wurde deshalb auf dem Marktplatz von Aschersleben hingerichtet.
1641 -
Am 09. Mai nahmen die Kaiserlichen Truppen auf der Konradsburg 50
schwedische Soldaten gefangen, und brachten sie nach Aschersleben.
1642 - Schwedische
Truppen rückten in Ermsleben ein und besetzten die Konradsburg, sowie mit Eiwilligung des Burgherrn Busso
von der Asseburg die Burg Falkenstein.
1643 - Die
schwedischen Soldaten verlassen die Burg wieder, nachdem die Kaiserlichen
Truppen nahten.
1644 - Ein
über 3000 Reiter starkes Kaiserliches Regiment (Katholische Liga) plünderte
Ermsleben und Sinsleben.
1645 - Es
finden letzte kriegerische Handlungen statt, aber dem Ackerbürger Jakob Blank
wurden mehrere Pferde gestohlen, und der Bürgermeister wurde entführt.
1648 - Durch
den Westfälischen Frieden gingen Ermsleben, Sinsleben und das gesamte Bistum
Halberstadt zum Kurfürstentum Brandenburg und damit letztlich an Preußen.
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Am Ende des 30-jährigen Krieges waren das Esterndorf sowie ein Großteil des Niederdorfes zerstört.
Die Strommühle blieb als einziges Wahrzeichen des Esterndorfes
erhalten.
1665 - Durch
einen Umbau erhielt das Hospital am Falkensteiner Weg seine heutige Gestalt.
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Am 25. Mai zerstörte ein schweres Unwetter
einen der beiden Türme (sie besaß damals zwei) und das Kirchenschiff der
St.-Sixtus-Kirche
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Am 17. Juli begannen die Reparaturarbeiten an
der Kirche. Anstelle eines Gewölbes erhielt das Kirchenschiff aus Geldmangel
nur eine Holzdecke
1668 - Bis
zu diesem Jahr sind alle besitzenden Bürger zur Abgabe des Zehnt verpflichtet ( 10. Teil der Ernte ), ausgenommen sind die Freihöfe.
1669 - Die
älteste Erwähnung eines Wirtshauses („Zum Deutschen Haus“) und einer Schenke
auf dem Lindenplatz in Sinsleben (später Pape und Kreye). 1790 neu gebaut.
1672 - Der
„Eckschrank“ wurde gebaut, eines der ältesten noch erhaltenen Fachwerkhäuser
Ermslebens, an der Kreuzung Wassertor / Bahnhofstraße
1673 - Die
St.-Sixtus-Kirche bekam die mit 1260 kg schwerste Glocke. Sie hängt heute im
unteren Glockenstuhl.
1674 - Es
wird die Akzise, eine Abgabe für eingeführte Waren, die am Stadttor zu
entrichten ist, eingeführt. Ermsleben hatte zu dieser Zeit 3 Stadttore: das
Ascherslebener Tor, das Conradsburger Tor und das
Wassertor.
1680 - Die
St.-Sixtus-Kirche erhielt eine neue Eingangstür aus Eichenholz mit
reichhaltigen Schnitzereien. Sie steht heute als Ausstellungsstück in der
Kirche.
1683 -
Am 13. Juni starb mit 88 Jahren Johannes Laue. Er war 2 Jahre lang
Diakon und 58 Jahre lang Pastor in Ermsleben. Sein Epitaph befindet sich in der
St.-Sixtus-Kirche.
1685 - Es
werden gepechte Wasserrohre aus Erlenholz von der
„Pastorenquelle“ im Fuchsholz (nähe Burggrund) bis ins Brauhaus ( Scheune Gottweiß ) verlegt.
- Erst im Jahre 1856 erfolgt endlich die
Verlegung von Tonrohren. Die Wasserleitung hat eine Länge von 2520 m und
liefert bei einem Durchmesser von 2 ½ Zoll in 24 Stunden eine Wassermenge von
46800 Liter.
1686 - Gründung
der Huf- und Wagenschmiedeinnung.
1699 -
Am 05. Oktober verkauften die Gebrüder Vitzenhagen
die Esterndorfer Mühle an den Meister Briegnitz aus Ballenstedt. Er baute die Mühle neu auf und
nannte sie „Strom-Mühle“
1704 - In
die St.-Sixtus-Kirche wurde erstmals eine Orgel eingebaut.
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Gründung des „Schützenverein Ermsleben von
1704 e.V.“
1710 - Gründung
der Maurerinnung, der zeitweise bis zu 131 Mitglieder in Ermsleben angehörten.
1712 - Unter Hinzunahme des Vitzenhagenschen Oberhofes sind die beiden preußischen Staatsdomänen Ermsleben und Konradsburg gegründet worden, die auch die Gerichtsbarkeit innehatten.
- Damit wurden die Konradsburg und das
Stadtschloss erstmals einer landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt.
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König Friedrich Wilhelm I. von Preußen kaufte
den Herren von Hoym die Lehnsrechte am Hohenberg ab.
1714 - Sinsleben
gehört fortan zum Amt Ermsleben, wurde also von Ermsleben mitverwaltet, war
aber weiterhin eigenständige Gemeinde.
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Am 30. Mai wurde in der Sinslebener Kirche
ein dort am 22. Mai gefundenes Kind auf den Namen „Martin Sinsleben“ getauft.
1715 - Im
März wurden vor dem Ermslebener Königlichen Amtsgericht drei Angeklagte wegen
Mordes zum Tode verurteilt.
- Zwei Verurteilte wurden vor dem Tatort,
einer Gaststätte in Sinsleben, mit glühenden Zangen zerrissen und ihre Köpfe
auf einen Pfahl genagelt. Die dritte Verurteilte wurde geköpft und gerädert. Dies
waren die letzten Gerichtsverhandlungen in Ermsleben, die unter freiem Himmel
am Gerichtsstein stattgefunden haben.
1716 - In
Ermsleben wurde die Brau- und Ausfuhrgenehmigung bestätigt.
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Am Conradsburger
Tor, das aus drei Toren bestand, wurde Wegegeld erhoben.
1717 -
Am 21. Februar vernichtet ein großer Brand 134 Wohnhäuser und das
Rathaus.
- Der Brand beginnt in der Konradsburger
Straße, geht die Siederstraße entlang bis zum Ascherslebener Tor (Selle) und
geht über die Stadtmauer ins Niederdorf über, dann die Lange Straße weiter bis
zum Brauhaus. Die Westseite des Marktes bleibt erhalten.
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Nach dem Brand wurde am Markt der „Goldene
Ring“ gebaut. Bis in die 60-er Jahre des 21. Jh. war er auch Hotel.
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Im gleichen Jahr bestätigt König Friedrich I.
die Ermslebener Leineweber - Innung.
1719 -
Am 02. April wird der Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim geboren.
- Er ist das 7. Kind des
Obersteuereinnehmers Gleim. An der Universität Halle studiert er Jura. Er
schreibt reimlose, anakreontische Gedichte, Fabeln und Kriegslieder. Sein Haus
in Halberstadt wird für Jahrzehnte der Sammelplatz zahlreicher zeitgenössischer
Dichter wie Bürger, Klopstock, Herder und vieler anderer, denen „ Vater Gleim
" hilfreich zur Seite steht. 1803 stirbt der Dichter in Halberstadt.
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Am 28. September führte König Friedrich
Wilhelm I. per Edikt in Preußen (und damit auch in Ermsleben) die allgemeine
Schulpflicht ein
1720 - Gleims
Eltern bauten auf einem brach liegenden „Graseplätze“
in der Siederstraße ein Wohnhaus. Es wurde später von Anton Ludwig Sombart erworben.
1721 -
Am 27. Juni wurde die „Adler-Apotheke“ in der Siederstraße 21 mit
preußischem Privileg vom Apotheker Johann Friedrich Glendenberg
aus Ballenstedt eingerichtet.
1722 - Ermsleben wird
Garnisonsstadt. Es liegt hier eine Schwadron des Ascherslebener
Reiterregiments.
1728 - In
der Langen Straße 36 wurde ein Fachwerkhaus errichtet, eines der ältesten heute
noch erhaltenen von Ermsleben.
1729 - Die
St.-Sixtus-Kirche erhielt einen neuen Turm. Aus vormals zwei Türmen wurde nun
ein einzelner hoher Turm gebaut.
1731 - In
diesem Jahr war die erste urkundliche Erwähnung des Forsthauses.
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Der Ermslebener Magistrat bestand aus 3
Personen, die der königlichen Aufsicht und den Dominikanern zu Halberstadt
unterstellt waren: Bürgermeister Wippermann, Kämmerer Rüdiger, und Ratsherr Heidermann.
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Der Magistrat hatte zusammen mit dem königl. Obereinnehmer die Direktion des Brauwesens inne und
nahm das Brunnenwächtergeld ein. Es gab 100 Feuerstätten.
1732 - Es
ziehen 700 Salzburger Frauen und Kinder, wegen ihres evangelischen Glaubens
vertrieben, durch den Ort.
1735 - Bis
zu diesem Jahr war der 1676 geborene Johann Laurentius Gleim (genannt „Lorenz“)
königlich-preußischer Obereinnehmer der Kreise Ermsleben und Aschersleben. Er
war der Vater des Sammlers und Dichters J.W.L. Gleim.
1738 - In
diesem Jahr erfolgte die Gründung der Tuchmacherinnung.
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Am 28. November wurde Friedrich Eberhard
Siegmund Günther von Goeckingk in Ermsleben geboren.
Er war königlich-preußischer General der Kavallerie, und wurde von Friedrich
dem Großen in den Adelsstand erhoben.
1739 - Von
Oktober bis Ende Mai 1740 war ein sehr strenger Winter. Es wurden mehrere Todesfälle
durch Erfrieren verzeichnet.
1744 - Friedrich
der Große unterzeichnete die Gründungsurkunde von Neuplatendorf.
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Auch in Ermsleben wurde das 1742 von
Friedrich II. erlassene Edikt zur Pflanzung
von Maulbeerbäumen zur
Seidenraupenzucht umgesetzt.
1746 - Der
Schulmeister „Koppe“ war der erste namentlich überlieferte Lehrer Sinslebens.
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Friedrich der Große erlies den ersten
„Kartoffelbefehl“, das heißt er ließ in den preußischen Provinzen Kartoffeln
anbauen, und machte damit diese Pflanze in unserer Gegend bekannt.
1748 -
Friedrich der Große wird Schützenkönig von Ermsleben (ein Schützenbruder
schießt stellvertretend). Als Dank schenkt er der Schützen-Corperation
einen silbernen Becher und später ein Ölgemälde.
1749 - Die
Dreiflügelwirtschaftsanlage am Hohenberg „Zum Königlichen Forsthaus“ und der
Forst ringsum wurde zu Ehren des preußischen Königs in „Forstrevier
Friedrichshohenberg“ umbenannt.
1750 - In
der Mitte dieses Jahres wurde die Nikolaus-Mühle von der Familie Schuster in
der Mühlenstraße 18 erbaut.
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Im 18. Jh. wurde das Ermslebener Stadtschloss
grundlegend umgebaut
1752 -
Am 03. Oktober vermachte das Ehepaar Knippendorf
der Kirche 200 Taler zum Bau eines neuen Altars. Dieser wurde am 17.06.1754 von
Friedrich dem Großen genehmigt und 1755 vom Halberstädter Bildhauer Bartholdi
fertig gestellt.
1757 - Es
wird eine Giebelsteuer für größere Häuser eingeführt.
1758 - Vermutlich in diesem Jahr kam der Sperlingshof
in Sinsleben in den Besitz der Familie Sperling. Einen sicheren Beleg gibt es
dafür jedoch nicht.
-
Der König eine führt Kriegssteuer ein.
1760 - In
Sinsleben wurde die Schule neu gebaut.
1761 - Es
wird eine Flanellweberei eröffnet, weil der Bedarf an Uniformstoffen anstieg.
1762 - Ende
Juni brach wegen des Siebenjährigen Krieges eine große Teuerung der
Lebensmittel aus, die bis zum Herbst anhielt.
-
In Ermsleben gab es in diesem Jahr ca. 150
Häuser mit 157 Steuerzahlern und 24 Steuerbefreiten. Es gab 59 Handwerker.
-
Im Niederdorf wohnten 133 Steuerzahler und 9
Steuerbefreite. Es gab 28 Handwerker.
-
Am 29. Oktober wurde Friedrich Wilhelm
Schmidt aus Frose der Apotheker in Ermsleben.
1763 - Das
Bürgerbuch wurde eingeführt, bis 1831.
-
Am 02. Juli wurde die Apotheke an Christian
Eberhardt Feuerbaum verkauft, der sie fortan leitete.
-
Es müssen alle Bürger, die das Bürgerrecht
beantragen, einen Ledereimer zur eventuellen Brandbekämpfung vorweisen.
1765 - Es
wurden 1000 Maulbeerbäume in Ermsleben zum Zwecke der Seidenraupenzucht
angepflanzt. Die Zucht blieb aber erfolglos und wurde 1802 beendet.
-
Es wird ein Grabmal für den
Obersteuereinnehmer Gleim von den letzten lebenden Söhnen errichtet und eine
Erinnerungsschrift im Torbogen im Gleim - Haus in der Siederstraße angebracht.
1768 - Baubeginn
des heute noch existierenden Fachwerkhauses in der Langen Straße 49.
1769 -
Am 02. Januar übernahm Christian Andreas Wahlmann aus Quedlinburg die
Apotheke in Ermsleben.
1771 - Gründung
einer Flanellfabrik mit 10 Webstühlen. 4 Weber und mehrere Frauen waren dort
beschäftigt.
-
Es gab infolge großer Nässe wieder schlechte
Ernten. Tiefergelegene Felder konnten von 1770 bis 1772 nicht bestellt werden.
1772 - Ermsleben
hatte 1330 Einwohner.
1773 - Das
heute existierende Rathaus wurde nach 20 Jahren Ruinen-Dasein bis 1777 neu
erbaut.
-
Jeder Ermslebener Bürger, der innerhalb der
Stadtmauern wohnte musste einen ledernen Spritzeneimer zum Zwecke der
Brandverhütung besitzen. Einwohner in der Neustadt und im Niederdorf waren von
dieser Pflicht befreit.
-
Gründung der Ermslebener Dachdeckerinnung.
1779 - Zum
Andenken an ihre Eltern ließen die 5 jüngsten Söhne des Ehepaares Gleim den
Hochaltar in der St.-Sixtus-Kirche bemalen.
1781 - Im
Ratskeller des Rathauses wurde ein Schankraum eingerichtet. Inhaber war Herr Schmalle.
1785 -
Am 23. Mai wurde der Hauptmann Hyazinthe de Moisy
vom Bistum Halberstadt mit einem Rittergut in Ermsleben belehnt. Es handelt
sich um das Gut in der Prälatenstraße (Siederstraße
34), später nach dem Pächter Erich Braune „das braunsche
Haus“ genannt.
1788 - Die
Lade der Maurerinnung aus dieser Zeit ist noch erhalten.
1790 - Der
Magistrat der Stadt überließ eine vor dem Ascherslebener Tor gelegene
Maulbeerplantage mit 62 Bäumen und 3500 m² Land einem Bürger.
-
Im Erdgeschoss, unter der Treppe befand sich
eine Spritzenremise, also ein Feuerwehr-Geräteschuppen.
-
Das Holz für die Beheizung des Rathauses kam
von 4 Weidenforsten, einer trägt noch heute den Namen „Ratsweiden“
1797 - Gründung
der Lederfabrik in der Weberstraße 5. 1945 Stilllegung der Fabrik, dann
Behindertenwerkstatt, dann bis zum Brand 1969 Wäscherei.
-
In Ermsleben gibt es 62 Brunnen.
1798 - Gründung
der Ermslebener Fleischerinnung.
-
Ermsleben hat 1487 Einwohner und 46
Militärpersonen mit Familien.
-
Im Ort gibt es 297 Häuser mit Ziegeldächern,
27 mit Strohdächern und 125 Scheunen. Die Ziegel stammen aus der Ermslebener
Ziegelei.
-
Im gleichen Jahr verkonsumieren die Bürger
1473 Tonnen Bier und 1680 Quart Branntwein. ( 1 Quart
= 0,55 hl = rund 115 Liter )
1800 - In
Ermsleben trugen nur zwei Straßen einen Namen: die Siederstraße bis zum
Konradsburger Tor, und die Lange Straße bis zum Ascherslebener Tor.
-
Alle anderen Wege waren kleine Gassen, die
aber ebenfalls gepflastert waren.
-
In Ermsleben gab es 34 Leineweber und Drellmacher, und 114 weitere Handwerker.
-
In Ermsleben gab es 139 Pferde,21 Ochsen, 296
Kühe, 110 Jungvieh, 51 Kälber, 779 Hammel, 932 Schafe, 584 Lämmer, 516 Schweine
u. viele Ziegen
-
Es gab 9 Innungen: Bäcker, Fleischer,
Schmiede, Tuchmacher, Schuster, Maurer, Zimmerer, Leineweber und Schneider.
1805 - Ermsleben
und Sinsleben regulierten den Selkelauf durch den Bau
eines Kanals, um die 9 Mühlen in beiden Orten mit Wasser zu versorgen.
1806 - Bis
zu diesem Jahr genossen die Eigentümer der Domäne einige Privilegien, z.B. die
Grundsteuer- und Akzisenbefreiung.
1807 - Ein
"Chirurgus" namens Schrader aus
Oschersleben ließ sich in Ermsleben nieder.
-
Im gleichen Jahr kommt mit dem Friedensvertrag
von Tilsit Ermsleben zum Königreich Westfalen, dem es bis 1813 angehört.
-
Nach Aufhebung der Brauberechtigung wurde die
Malzmühle vom Besitzer der Strommühle Franz Friedrich Erbrecht gekauft
1808 - Die
Vorstädte Weberstraße, Unterdorf und Neustadt wurden eingemeindet.
1810 -
Ermsleben hat kein Postamt. Die zuständige Poststelle ist in Harkerode.
-
In Ermsleben gibt es 3 Windebrunnen
und 3 Anschlüsse an die Wasserleitung.
-
In der Nacht vom 29. Zum 30. September
zerstörte eine große Feuersbrunst 6 Häuser. Der Wind begünstigt die Ausbreitung
des Feuers. Aber auch andere Umstände tragen dazu bei, dass der Brand nicht
gelöscht werden kann. Das ist zum einen der Wassermangel außerdem ist nur eine
Spritze vorhanden. Obwohl die Feuerordnung befiehlt, dass jeder Hausbesitzer
nachts 2 Eimer Wasser im Haus haben muss, richtet sich keiner danach.
1811 - In
diesem Jahr gibt es in Ermsleben: 286 Kühe, 2817 Schafe, 89 Schweine und 112
Pferde.
1812 -
Am 11. März siedeln die ersten jüdischen Familien an. Sie betreiben eine
Manufaktur, sowie Getreide- und Wollhandel.
-
In Ermsleben gibt es 108 Handwerker und
Gewerbetreibende
1813 - In
Ermsleben liegt eine französische Eskadron. Die Bürger der Stadt müssen für
Mann und Pferd sorgen. Die Eskadron wird im Oktober in der Völkerschlacht bei
Leipzig geschlagen.
-
Im gleichen Jahr müssen aus dem Archiv der
Stadt sämtliche Akten und Dokumente auf Befehl der Regierung an die Präfektur
Halberstadt gegeben werden. Diese verkauft sie merkwürdigerweise an den Meistbietenden.
Bei Nachforschungen 1835 werden den Regierungen Magdeburg und Merseburg
mitgeteilt, daß keine Unterlagen vorhanden sind.
1814 -
Am 17. Mai wird Wilhelm Gottlieb Hanckel
geboren. Sein Vater ist an der hiesigen Schule Lehrer und Kantor.
- W.G. Hanckel ist
als Lehrer an den Frankeschen Stiftungen in Halle und
als Professor der Physik an der Universität in Leipzig tätig. Er stirbt am
17.02.1899 in Leipzig.
1815 - Jüdische
Kaufleute zogen nach Ermsleben und eröffneten hier Handelsgewerbe.
-
Die Franzosen gaben die Verwaltung Ermslebens
auf.
-
Zwischen Ermsleben und dem ehemaligen
Niederdorf entbrannte der so genannte „Pflaumenkrieg“. Das Niederdorf unterlag
und blieb eingemeindet.
-
Der Ermslebener Bürgermeister Böttcher wurde
verpflichtet, die Toraufsichten zu verdoppeln und die An- und Abmeldung von
Fremden einzuführen. Die Torschreiberhäuser waren königliche Häuser.
1816 - Es stirbt der Bürgermeister Böttcher, der für Ermsleben viel getan hatte und sehr beliebt war.
-
Am 01. Oktober wurde der Mansfelder
Gebirgskreis gegründet. Nach dem Wiener Kongress wurde Preußen neu gegliedert
und die preußische Provinz Sachsen gegründet. Der Mansfelder Gebirgskreis im
Regierungsbezirk Merseburg gehört zur neuen Provinz Sachsen.
1818 - Der
Kirchturm der St.-Sixtus-Kirche bekommt seine jetzige Spitze mit der
Wetterfahne
-
Ermsleben hat 2 Nachtwächter, die mit je 20
Reichstalern entlohnt wurden.
-
Ermsleben hat 1880 Einwohner, 86
Gewerbetreibende, 1 Apotheke, 1 Branntweinbrennerei, 1 Kalkbrennerei, 3 Brauereien
und 2 Ziegeleien.
1819 -
Am 01. November wurde in Ermsleben Carl Albert Dauthendey
geboren. Er gilt als der erste professionelle Fotograf in Deutschland „Pionier
der Fotografie“.
1820 - Die
Sinslebener St.-Andreas-Kirche wurde im neugotischen Stil umbebaut.
Sie erhielt auch einen neuen Hochaltar im klassizistischen Stil.
-
Der Bauer Trolldenier
vom Ackerhof im Itschkental (~Fr. Ebert-Str. 5)
spendete eine größere Summe Geld für den Bau der Sinslebener Orgel
-
Am 25. August bekam Ermsleben erstmals
Ortsschilder.
1822 - Es
werden zwei Knaben beim Freischießen gefährlich verletzt. Daraufhin wird der
Schützenplatz verlegt.
-
Im gleichen Jahr wird die Wasserleitung
privatisiert.
1826 -
Auf Anweisung des Bürgermeisters Hartrott
wurden die 3 Stadttore abgerissen, und aus ihren Steinen der Kanal vom Markt
bis zur Selke gebaut. Das Wappen aus dem Konradsburger Tor ist noch heute über
dem Eingang (Torbogen) der Burg "Falkenstein" zu sehen.
-
Neben der Domäne gab es 6 weiterte Gutshöfe:
Hauptmann de Moisy 576 Morgen Land, Friedrich Hartrott 373 Morgen Land, Christian Wendenburg 289 Morgen
Land, Wilhelm Schumann 246 Morgen Land, Ernst Schliephake 135 Morgen Land,
Heinrich Schliephake 127 Morgen Land.
-
Daniel König und seine Ehefrau stifteten eine
hölzerne Taufe in Vasenform, sie wird heute noch benutzt.
-
Rudolph Keferstein
wird in der Papiermühle in Sinsleben geboren. Er erfindet mit Alexander
Mitscherlich, einem Chemie- Professor aus Berlin, das erste Buntpapier. Die
Erfindung wird erstmals in der Papierfabrik in Sinsleben vorgestellt, und geht
um die ganze Welt. Keferstein wird am 12.6.1906 auf
dem Friedhof in Sinsleben beigesetzt.
1831 - Die
Bewohner des ehemaligen Niederdorfes bekamen das Bürgerrecht Ermslebens
verliehen. Dies betraf 184 Personen.
-
Es gab in Ermsleben 3 Rittergüter: das Steinkopfsche Rittergut (Siederstr.34), das Schliephackesche adelige Gut (Siederstr.28), und das Hartrottsche Allodialgut.
1832 - In
Ermsleben brechen die Menschenpocken aus. Es werden schwarze Tafeln an den
Häusern angebracht mit der Aufschrift: „Hier sind die Menschenpocken.".
1834 - Der
Amtsrat Johann Christian Degener (aus Braunschweig) erwarb das Anwesen rund um
das Forsthaus sowie die umliegenden Flächen. Später gründete er auch den Ort Degenershausen.
1836 -
Am 01. November gab es in Ermsleben 478 Haushalte und 2892 Einwohner.
1838 - Baubeginn
der Hundert-Morgen-Mühle durch Ehrenfried Schuster als Graupen- und Griesmühle. Später erwarb W. Keferstein
die Mühle.
1840 - Ermsleben
zählte rund 2300 Einwohner.
-
Am 2. Oktober wird der Turmkopf
vom Rathaus abgenommen.
1842 - Die
regelmäßige Landpost wird eingerichtet.
-
Im selben Jahr wird durch Abbruch der
Stadtmauer die Bahnhofstraße angelegt sowie die Brücke über die Selke gebaut.
-
Die Chaussee wird von Güsten bis nach
Ballenstedt gebaut und erneuert.
-
Die Hauptstraße des Niederdorfs wurde bis zur
Ulme gepflastert, und der alte Dorfanger des Niederdorfs wurde durch die neue
Straße zerstört.
1844 - Der
Magistrat von Ermsleben verbot (bis 1854) das Rauchen auf der Straße.
1845 - In
der Walkmühle wird eine Gaststätte eingerichtet.
-
Am 18. Mai wird die Gründungsurkunde der
Gesangsvereine "Harmonie" und "Liedertafel" unterschrieben.
-
Die Familie Keferstein
betrieb (bis 1926) eine Papierfabrik in Sinsleben. Dazu gehörte auch ein
Kalkwerk, das die erforderlichen Zusätze lieferte.
1846 - Baubeginn
des Schulgebäudes in der Siederstraße 37
1847 - Bis
1847 befindet sich die Poststation der Reiterpost Leipzig – Hamburg auf dem
Markt.
-
In Sinsleben verhandelt letztmalig ein
Dorfrichter in einem Prozess. Danach war das Ermslebener Amtsgericht für
Sinsleben zuständig.
1848 - Domänenpächter
Oberamtmann Rabe kauft von der Schützenkompanie für 500 Reichsthaler den Schützenplatz
(heute Möto) für den Bau einer Zuckerfabrik. Ein
neuer Schützenplatz wird an der Meisdorfer Straße angelegt.
-
Im Revolutionsjahr wird die Bürgerwehr
gegründet, der jeder gesunde Einwohner von 16 – 60 Jahre beitreten muss. Die
Waffen sind Pirschflinten und Spieße. Die Führer tragen Degen und Säbel. Man
einigt sich auf eine Uniform. Es gibt 4 Kompanien von 130, 131, 93 und 83 Mann.
Oberst und Kommandeur ist Bürgermeister Sombart.
-
In Ermsleben gab es 2 Ziegeleien: die Vieweg’sche (später Kötter’sche)
Ziegelei und die kleinere Ziegelei auf dem Friedrichshohenberg von Amtsrat
Degener.
1849 - In
diesem Jahr wird über die Furt am Wassertor die Selke-Brücke gebaut.
-
Ermsleben ein eigenes Gericht, zu dem die
Orte Sinsleben, Meisdorf, Pansfelde, Wieserode, Molmerswende, Dankerode und
Degenershausen gehören.
1850 - Bis
1850 wurde in Sinsleben hauptsächlich Flachs angebaut.
-
Seit diesem Jahr waren die Quarzsand- und
Lehmgruben ein wichtiger Lieferant für große Betriebe.
-
Am 14. Mai schlossen der Bürgermeister Sombart und die Rittergutbesitzer Ehlers, Seeliger,
Wendenburg und Schumann einen Societätsvertrag zur
Gründung einer Zuckerfabrik für Rübenzucker. Der Bauplatz war der Obstgarten
des Kaufmann Maaß (heute Mühlenstraße)
-
Am 02. November erwarb Wilhelm Münchhoff die Concession zur
Leitung der Ermslebener Apotheke.
-
Familie Wendenburg besaß ein Rittergut
(„Wendenburghof“) zwischen Siederstraße und Neustadt gelegen. Sie vergrößerte
den Grundbesitz von 289 Morgen in rund 100 Jahren durch Ankauf auf 3790 Morgen
Land. Das Herrenhaus in der Siederstraße 22 ist heute Haus der Kultur.
1851 -
Am 15. Oktober wurde Sombarts Zuckerfabrik in
Betrieb genommen.
-
In beiden Zuckerfabriken (Rabe und Sombart) wurde auch Spiritus gebrannt, weshalb der
Kartoffelanbau notwendig wurde.
1852 - Während
einer Scharlachepidemie starben 65 Kinder in Ermsleben.
-
Der Bürgermeister von Ermsleben Anton Ludwig Sombart schafft das Schulgeld ab und führt das
Dezimalsystem in den Ermslebener Schulen ein.
-
Die Rübenernte fiel reichhaltig aus, es wurde
ein Ertrag von rund 7 Tonnen Zuckerrüben pro Morgen Land erwirtschaftet.
1853 -
Am 30. Mai führt Bürgermeister Gustav Reißner eine Stadtordnung ei.
-
In Ermsleben gibt es rund 2700 Einwohner.
1855 - In
die St.-Sixtus-Kirche wurde eine neue Orgel eingebaut.
1856 - In
Ermsleben wurden Wasserleitungen aus Ton mit einer Länge von rund 2500 Metern
verlegt und ersetzten die alten Holzrohre.
-
Am 14. Juni wurde der Landwirt Gustav Wilhelm
Sperling in Sinsleben geboren. Der Hof seiner Eltern umfasste ca. 140 Morgen
Land und war der größte Hof in Sinsleben. Sein Sohn Ernst züchtete später den
Sinslebener Hafer und die Sinslebener Pferdebohne.
1859 - Gründung
der Leineweber-Gesellschaft " Concordia".
-
Es gibt 46 Leinweber und 3 Tuchmacher im Ort.
1860 - Die
Sinslebener Schule auf dem Lindenplatz besuchen 102 Kinder in 2 Klassen, eine
vormittags und die andere nachmittags.
1861 - Laut
einer Volkszählung lebten 2933 Einwohner in Ermsleben.
-
Es gab 381 Wohngebäude, 12 Fabriken und
Mühlen, 2 Ziegeleien sowie 893 Ställe, Scheunen und Schuppen.
1862 -
Am 18. Januar erwarb Magnus Reinhold Steinbrück die Concession
zur Leitung der Apotheke in Ermsleben.
1863 - Gründung
eines Männergesangvereines.
-
Am 19. Januar wurde Werner Sombart, (der später als Professor an der Handelsschule in
Breslau und an der Universität Berlin bedeutendes leistet) geboren. Sein Vater
war der Bürgermeister, Rittergutbesitzer und Reichstagsabgeordnete Anton Ludwig
Sombart
-
Es wird der 1. Hausanschluss der
Wasserleitung gelegt, für den Bäckermeister David Westphal in der Konradsburger
Straße.
1864 - Die
städtischen Windebrunnen erhalten hölzerne
Pumpenrohre.
1866 - Es
bricht eine Pockenepidemie aus, woran mehrere Einwohner sterben.
1867 - Gründung
eines Kriegervereins.
-
Ermslebens Bürgermeister war zugleich
Amtsvorsteher des Amtsbezirkes Sinsleben.
1868 -
Am 01. Oktober wird die durch Ermsleben führende Eisenbahnlinie Frose –
Ballenstedt / Stadt (Ost) eröffnet.
-
Es begann die Bebauung des Gebietes rund um
den Ermslebener Bahnhof.
1870 -
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Ermsleben mit anfangs 53 Mitgliedern.
-
Es zerberstet die große Kirchenglocke von
Sinsleben, diese wird anschließend in Apolda umgegossen.
1872 - 1871
bis 1872 nehmen die Bürger am Krieg gegen Frankreich teil.
-
Am 01. September wurde ein Denkmal im Resenberg, gestiftet von Bürgermeister Sombart
zu Ehren der gefallenen Soldaten, eingeweiht.
-
Bau einer Malzfabrik (später „Union Berlin“)
in der Langen Straße 7 (Krelle).
-
Ein Brand zerstörte die Papierfabrik Keferstein.
-
Aus dieser Zeit wird ein „Grundloser Brunnen“
in der Fr.-Ebert-Straße erwähnt, der auf dem Grundstück der Fam. Pradelt entspringt. Er friert nie zu. Die Quelle existiert
noch heute, fließt in den Mühlgraben und dann in die Selke.
-
In Ermsleben wurde die erste Volksschule
eingerichtet.
1873 -
An 5 verschiedenen Stellen in Ermsleben wurden Urnen in großer Zahl
gefunden, sowie ein gut erhaltenes Bronzeschwert.
1874 -
Am 03. Januar wurde Carl Delius in Ermsleben geboren. Er war später
Gründungsmitglied der Deutschen Demokratischen Partei und später der LDP
(LDPD), und bis 1924 Reichstagsabgeordneter.
-
Am 01. Oktober tritt ein neues
Personenstandsgesetz in Kraft. Dies führte zur Neugründung von Standesämtern in
Sinsleben und Ermsleben
1875 - Bau
des Schützenhauses mit Tanzsaal gegenüber vom Bahnhof, geleitet vom
Maurermeister Gottfried Seidler.
1876 - Der
Blitz schlägt in den Schornstein der Papierfabrik ein. Das Ergebnis nimmt man
1882 zum Anlass, einen Blitzableiter an den Kirchturm (St.-Sixtus) anzubringen.
Dabei werden die Dokumente aus der Turmkuppel entnommen und ausgewertet.
1877 - Die
Stadtsparkasse wird in Ermsleben eröffnet. Aus den Gewinnen werden
Verschönerungen im Ort vorgenommen, die Bahnhofstraße zum Teil gepflastert,
Gehwege angelegt und die Mauer am Harteberg gebaut
1878 -
Am 24. Juni erwarb August Heinrich Julius Schönhell aus Haßenhausen erwarb die Concession
zur Leitung der Apotheke in Ermsleben.
-
Am 01. Oktober erfolgte die Gründung des
„Allgemeinen Anzeigers“, gedruckt von der Druckerei Bastian in der Weberstraße.
-
In der Druckerei Bastian in der Weberstraße
befand sich eine „Frühstücksstube“, Gastwirt war Herr Voigt.
-
Die beiden Zuckerfabriken von
Rabe und Wendenburg vereinigten sich zur Firma „Rabe, Wendenburg &
Co.“ Der gemeinsame Betrieb wurde in die Rabe-Fabrik in der Bahnhofstraße
(heute Möto) verlegt.
1879 - Das
Rathaus wird umgebaut, der bis dahin bestehenden Tanzsaal geht dabei verloren.
-
Zu dieser Zeit war Gustav Reißner
Bürgermeister. Er starb 1891, und sein von der Stadt in Auftrag gegebener
Grabstein existiert noch heute.
1880 - Das
Gebiet von der Bahnhofstraße bis zum Schmirgelwerk wurde ausgebaut.
-
Es erfolgte eine Erarbeitung einer Polizei -
und Feuerordnung.
-
Privatleute bauten das spätere „Hotel Stadt
Berlin“ in der Bahnhofstraße und eröffneten ein Hotelrestaurant. Das Hotel
besaß eine Kegelbahn und ein Gartenrestaurant mit Büste des Dichters Gleim.
-
In der Bahnhofstraße wurden beiderseits
Lindenbäume gepflanzt
1882 - Wegen
mehrerer Missernten wurde der Flachsanbau in Ermsleben und Sinsleben
eingestellt und vermehrt Zuckerrüben angebaut.
-
In Ermsleben gab es folgende Vereine:
Schützengesellschaft, Gesangverein „Liedertafel“, Gesangverein „Arion“, Alter
Bürger-Verein, Neuer Bürger-Verein, und Krieger-Verein.
-
In Ermsleben waren 14
Versicherungsgesellschaften tätig.
1883 -
Am 10. November wurde die „Lutherlinde“ rechts von der Rathaustreppe aus
Anlass des 400. Geburtstages von Martin Luther gepflanzt.
-
Links neben der Rathaustreppe wurde später
ebenfalls eine Linde gepflanzt, die man „Gerichtslinde“ nannte, weil sich das
Amtsgericht im Rathaus befand.
-
In diesem Jahr erfolgte die erstmalige
Pflasterung der Bahnhofstraße.
1884 - Frau
Enke wurde als Hebamme eingestellt. Ihre Praxis war auf dem Sixtus-Kirchhof.
-
Ermsleben hatte rund 2800 Einwohner.
1885 - Gründung
des Gesangvereins „Harmonie“
1886 -
Auf dem Gelände hinter der Ellermühle (Kipping) wurde das erste öffentliche Freibad
für Ermsleben eingerichtet.
1888 -
Am 12. November wurde Rudolf Albert aus Köthen Inhaber der Apotheke in
Ermsleben.
1889 - In
der Sinslebener Schule unterrichtete Ernst Reinhardt.
1890 - Der
Magistrat ließ ein Feuerwehr-Gerätehaus auf dem Sixtus-Kirchhof bauen. Zuvor
stand die Spritze seit 1790 unter der Rathaustreppe.
1892 - Die
seit 1856 vorhandene Wasserleitung wurde für 5000,- RM in eine Druckleitung
umgebaut. Es gab 30 private Hausanschlüsse.
1893 - Gründung
des Radfahrvereins im Hotel „Stadt Berlin“ Bahnhofstr. 3
-
Es beginnen Straßenpflasterungen über mehrere
Jahre hin. In diesem Jahr wurden die Bahnhofstraße und die Mühlenstraße
erstmalig gepflastert.
1894 - In
Ermsleben wurde ein Eichamt eingerichtet
-
Am 17. Februar löste der Ökonomierat Gustav
Sperling seinen Vorgänger Krause im Amt des Dorfschulzen ab. Er amtierte bis
18.02.1906.
-
Am 01. April wurde Ernst Paul Kleinschmidt
neuer Inhaber der Apotheke.
1895 - Das
Kaiserliche Postamt wird in der Bahnhofstraße durch Meister Hadrian erbaut.
-
Im selben Jahr gründete Carl Schütze eine
Samenzucht in Sinsleben. Seine Tochter führte mit ihrem Ehemann (Seeger) die
Gärtnerei weiter.
1896 - Otto
Pradelt gründete eine Gärtnerei in Sinsleben in der
Fr.-Ebert-Str.
-
Es wird eine Kleinkinderbewahranstalt
gegründet und eine Gemeindeschwester angestellt.
-
Am 01. September wurde Fritz Müller aus
Stettin neuer Inhaber der Apotheke.
-
Die Zuckerfabrik von Rabe,
Wendenburg & Co. In der Bahnhofstraße stellte ihren Betrieb ein.
1897 - Die
Mauer am Harteberg wurde angelegt. Die Kosten von 480
RM wurden aus den Gewinnen der Ermslebener Sparkasse beglichen.
1898 - Der
Fußweg der Bahnhofstraße wurde in Mosaikpflasterung erstellt.
-
Am 01. Oktober wurde Justus Heinze neuer
Inhaber der Apotheke.
1900 - Übernahme der privaten Grabkapelle der Fam.
Wendenburg als Geschenk an die Stadt.
-
Ein Ölgemälde, das ein Porträt des Oberpredigers
Johann Laue zeigt und über 200 Jahre lang in der St.-Sixtus-Kirche hing wurde
vermutlich an Erben in Magdeburg gegeben.
-
Im Hof des Hotels „Stadt Berlin“ befand sich
eine Steinbüste des Dichters J.W.L.Gleim. Seit 1933
ist sie verschwunden.
-
Es entstehen die ersten Wohnhäuser in der
Fabrikstraße (heute Gleimstraße)
1901 - Die
Lindenstraße, die Weberstraße und die Halberstädter Straße wurden gepflastert.
-
Der Sinslebener Carl Drache erfand eine Rübenkerndreschmaschiene, die den Ertrag wesentlich
erhöhte.
-
Am 02. Mai fand man bei Bauarbeiten in der
St.-Sixtus-Kirche ein unterirdisches Gewölbe mit mehreren Metallsärgen von 1616.
-
Die Papiermühle des Friedrich Wilhelm Keferstein lief erfolgreich. Er beschäftigte bis zu 70
Arbeiter. Sein Sohn entwickelte mit dem Berliner Chemiker Alexander
Mitscherlich ein Verfahren für Buntpapier.
1902 -
Am 01. April fand die feierliche Einweihung des Denkmals „Nagelstein“
vor der Domäne als „Bismarck-Stein“
1903 - Bau
der Schule neben der Sinslebener Kirche.
-
Der Arbeiterbildungsverein wurde in Ermsleben
gegründet. Es gibt eine Leihbibliothek, es werden Gesang, Turnen und Vorträge geboten.
-
Die Wasserleitungen aus Ton wurden durch
eiserne Röhren ersetzt, und wegen Wassermangels wurden zwei weitere Quellen
hinzugenommen.
-
Die Chausseen nach Aschersleben und
Welbsleben werden fertiggestellt.
1904 - In
Ermsleben werden jährlich 4 Schweinemärkte abgehalten.
-
Am 17. Juli stiftete der König zum 200 –
jährigen Schützenjubiläum eine neue Fahne.
1905 - Eine
Volkszählung ergab, dass Ermsleben 2935 Einwohner hat.
-
In der Meisdorfer Straße wurde vom
Unternehmer Winkert-Metz auf eigene Rechnung für
125.000 RM eine Gasanlage gebaut.
1906 - Die
neue Gasanstalt in der Meisdorfer Straße wurde eröffnet.
-
In der Langen Straße wurde ein Geschäft für
Gasuhren und Zubehör eröffnet.
-
Am 19. Februar wurde der Kürschnermeister
Albert Helmholz der Dorfschulze in Sinsleben.
-
In Ermsleben gab es den Gesellengesangverein
„Concordia“.
-
In Ermsleben existierten 6 Textilgeschäfte,
10 Gaststätten (davon 2 Hotels), sowie 2 Druckereien.
-
In der Weberstraße befand sich eine
Musikkapelle sowie das Café „Hohenzollern“ von H. Kranich.
1907 - Der
Markt in Ermsleben wurde kanalisiert und anschließend gepflastert.
-
Der Marktbrunnen wurde abgebaut.
-
Auf Grund der mittlerweile 150 aktiven
Mitglieder wurde die Pflichtfeuerwehr abgeschafft.
-
Es finden erste Filmvorführungen im
Lichtspielhaus in der Langen Straße 57 statt. Das Kino hatte 199 Sitzplätze und
eine Bühne vor der Leinwand.
-
Am 27. November wurde Richard Boette von Kaiser Wilhelm II. zum Amtsgerichtsrat ernannt.
1908 - Der
Harteberg und die Conradsburger
Straße wurden gepflastert.
-
Die Conradsburger
Straße wurde dabei auch ausgebaut und kanalisiert.
-
Die Selle-Brücke in der Ascherslebener Straße
wurde fertiggestellt.
-
In der Weberstraße wurde die Selke-Brücke
gebaut. Sie ersetzte die Furt zwischen Ermsleben und Sinsleben.
-
Der „Hundesportverein Konradsburg zu
Ermsleben e.V.“ wurde gegründet.
-
Erstmalige Pflasterung des „Platzes“ (heute
Stresemannplatz)
-
Am 16. August war die Gründung des
Kaninchenzuchtvereins.
1909 - Ermsleben
hatte 2935 Einwohner und 465 Häuser
-
Es gab 4 Mühlen: Malzmühle (Franz Erbrecht),
Strommühle (Christian Haedecke), Nikolausmühle (W. Sporleder), und Ellermühle (C.
Schütze)
-
In den Sellebach
und in die Hasenseichte wurden halbe Röhren verlegt, um das Wasser zu
kanalisieren.
-
Die öffentlichen Wasserleitungen kamen unter
staatliche Aufsicht.
1910 - In
Ermsleben wurde das Wasser- und Abwassernetz neu verlegt.
-
Die Brücke in der Ascherslebener Straße über
den Sellebach (bei Hampe und Walze) wurde fertig
gestellt.
-
Die Bergstraße wurde erstmals gepflastert.
-
Das Wassertor wurde gepflastert.
-
Die Welbslebener Straße erhielt Trottoirplatten.
-
In der Ascherslebener Straße wurde erstmals
ein Bürgersteig von der Selle bis zur Bäckergasse angelegt.
-
Der Turmkopf des
Rathauses wurde abgenommen und durch einen neuen ersetzt. Die darin enthaltenen
Schriftstücke kamen ins Archiv.
1911 -
Am 15. März wurde der Kaufmann Oskar Putzmann zum Bürgermeister ernannt.
-
Die St.-Sixtus-Kirche bekam eine neue (bis
heute erhaltene) Holzkanzel, die vom Pächter des Rittergutes, Erich Braune,
gestiftet und vom Tischlermeister Otto Delius unter Mithilfe des Meisters Rode
gefertigt worden ist.
-
Sinsleben bekommt elektrisches Licht, sowohl
für Privathaushalte als auch für die Straßenbeleuchtung.
-
Es gibt geringe Ernteerträge aufgrund von
langanhaltender Trockenheit.
1912 -
Am 23. November wird das Zeppelin – Luftschiff
"Hansa" über Ermsleben gesehen.
-
Die
Papierfabrik Keferstein wurde von der Papierfabrik Großsärchen als Filiale übernommen. Diese stellte
Lederpappe her.
1913 - Installation
der ersten elektrischen Beleuchtung in der St.-Sixtus-Kirche.
-
Die Sinslebener Schule bekam für 2 Jahre eine
2. Lehrerstelle.
-
Der Etat der Ermslebener Armenkasse belief
sich auf 4.300 Mark.
-
Am 02. September wurde mit einer großen Feier
das Sedansfest begangen.
-
Der gebürtig aus Welbsleben stammende Willy
Hoch eröffnete in der Ascherslebener Straße die Gaststätte „Zum Kronprinz“
Seine Tochter Anneliese übernahm mit ihrem Ehemann Kurt Quaas 1946 das Lokal
und nannten es „Gaststätte zur Ulme“. Bis 1983 war es nur noch Eisdiele.
1914 - Gründung
des Gesangverein „Frohsinn“ und des Militärverein in
Sinsleben.
-
Gründung des Geselligkeitsvereins
„Freundschaft“ und der Freiwilligen Feuerwehr in Sinsleben.
-
Am 22. Juni ließ die Schützengesellschaft in
Sinsleben anstelle eines Tanzzeltes das Vereins- und Schützenhaus auf dem Anger
bauen.
-
Am 28. Juli bricht der I. Weltkrieg aus. 124
Männer aus Ermsleben verlieren ihr Leben, 4 sterben an den Folgen der
Kriegsverletzungen. In Sinsleben sterben 14 Männer im Krieg. Zu Ehren der Opfer
werden in Ermsleben an der Post und in Sinsleben am Harteberg
Kriegerdenkmale errichtet.
-
Nach Ausbruch des Krieges wurde, wie
vielerorts, auch in Ermsleben ein Lazarett eingerichtet. Es befand sich im
großen Saal des Hotels „Stadt Berlin“
-
Zum Zwecke der Munitions- und
Waffenherstellung mussten sämtliche Metallgefäße abgegeben werden. So schmolz
man dabei auch die beiden bronzenen Kirchenglocken von Ermsleben und Sinsleben
ein.
-
Am 12. November beschloss der Ermslebener
Magistrat eine Verpflegungsvorschrift für die verwundeten Soldaten im Lazarett.
-
Die Papierfabrik
Großsärchen in der ehem. Walkmühle brennt teilweise
ab.
1918 - Der
Magistrat ließ sogenanntes „Notgeld“ drucken
-
Im November 1918 wurde anstelle des alten
Kaiserreiches der Freistaat Preußen gegründet. Innerhalb dieses Freistaates
gehörte Ermsleben zum Mansfelder Gebirgskreis im Regierungsbezirk Merseburg in
der Provinz Sachsen
-
Der Magistrat verlieh W. Held das Prädikat
„Stadtältester“
-
Deutschland verliert den Krieg, die
Nachkriegszeit bringt viel Not und Elend. Im Fleischversorgungsbezirk Ermsleben
werden in der Woche 100 Gramm Fleisch oder Wurst ausgegeben. Kinder unter 6
Jahren erhalten die Hälfte.
1919 - Der Schrebergartenverein
"Lehmbreite" wurde auf Anregung von Lehrer Linsert
gegründet. Der Acker wird von Amtmann Rabe zur Verfügung gestellt. Bedürftige
Bürger können einen Garten übernehmen, um die schlimmste Not zu lindern.
- Am 31. August wurde der „Verein der
Bienenzüchter Ermsleben und Umgebung“ gegründet.
1920 - Es
wurden die Vereine Reiter, Frauenhandball und Kegler gegründet.
-
Der Fußballverein „Rasensport“ wurde in der
Gaststätte Bösel auf dem Markt gegründet.
-
Die Kaufleute Otto Sperling und Erich Marx
waren die ersten Motorradfahrer in Ermsleben.
-
Der Amtsrat Paul Rabe und der Tierarzt Dr.
Max Lüders waren die ersten Autobesitzer im Ort.
-
Die Kaufleute Otto Sperling, Hugo Bucerius
und der Schlossermeister Karl Seidler waren die ersten Hochradfahrer in
Ermsleben.
-
Am 13. März sammelten die Ermslebener
Spartakisten Waffen ein. Zwei Tage später fand ein Feuergefecht mit der Endorfer Einwohnerwehr statt. Die Endorfer
ergaben sich schließlich.
-
Bei der Durchsuchung des Schlosses
Degenershausen wurde der alte Baron von Knigge erschossen.
-
Am 20. März nehmen Arbeiter aus Ermsleben am
Kapp – Putsch teil. Sie fahren mit Gewehren und Handgranaten ausgerüstet nach
Quedlinburg. Der Aufstand wird niedergeschlagen.
-
Am 26. März zieht die Reichswehr auf dem
Markt auf. Besitzer von Waffen werden aufgefordert, diese abzugeben.
-
In Ermsleben gab es einen Mandolinenclub
„Legato“.
-
Am 20. August wurde der berühmte
Wünschelrutengänger, Otto Edler von Graeve, beim Suchen nach Wasserquellen im
Grund vor dem Fuchsholz fündig.
-
Am 21. Und 22. fand die Jubiläumsfeier zum
50-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr statt.
-
Seit diesem Jahr existierte in Sinsleben ein
Pfarrhaus.
-
In Sinsleben gab es einen Militärverein, den
Geselligkeitsverein „Freundschaft“ und den „Verschönerungsverein“.
-
In Sinsleben gab es die Gärtner Jahn,
Weidemann, Ebert, Schütze/ Seeger und Pradelt. Im
Büro der Gärtnerei Pradelt fanden auch
Eheschließungen statt, denn Otto Pradelt war auch
Standesbeamter. Auch existierte dort ein Schiedsgericht.
1921 - August
Poltermann gründete eine Stempelfabrik für die Reparatur und Neuanfertigung von
Poststempeln. Die Firma existierte bis zum März 1987.
-
Zu Ehren Gleims ließ Lotte Wendenburg, die
Ehefrau des Rittergutbesitzers, eine Inschrift über dem Torbogen einer Einfahrt
zum Gutshof anbringen.
-
Die Amtspächterin der Domäne, Else Rabe,
stiftete zum Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann eine Eisenhartgussglocke.
-
Am 15. April schloss die Stadtgemeinde
Ermsleben mit der Überlandzentrale Ostharz einen Vertrag über die Lieferung von
elektrischem Strom.
1922 -
Am 30. September wurde der amtierende Bürgermeister Oskar Putzmann
wiedergewählt.
-
Die Thiemühle in
Sinsleben stellte den Mühlenbetrieb endgültig ein. In den Räumlichkeiten wurde
stattdessen eine Pension eingerichtet.
1923 - In
Deutschland herrscht die Inflation.
-
Ein Pfund Brot 260 Milliarden Mark, 1 Pfund
Fleisch 3200 Milliarden Mark, 1 Pfund Butter 6000 Mrd. Mark, 1 Glas Bier 150
Mrd., 1 Pfund Kaffee 5 Bill. Mark.
-
Der „Konradsburger Armenspende“ vom 13.12.
1518 wurde für mittellose Bürger wiederbelebt.
1924 - Die Papierfabrik Großsärchen
wird stillgelegt. 150 Arbeiter wurden arbeitslos.
-
Nach der Stabilisierung kostet 1 Pfund Brot
22 Pfg., 1 Pfund Fleisch 1,10 Mark, 1 Pfund Butter
2,20 Mark, 1 Glas Bier 24 Pfg., 1 Pfund Kaffee 4 Mark.
-
Ermsleben hat 118 Gewerbetreibende, 1
Brauerei, 9 Gastwirtschaften, 3 Ärzte, 1 Post, 1 Kalkbrennerei, 1 Gaswerk und 1
Lederwarenfabrik.
1925 - Der
„Box-Club“ trainierte in der Turnhalle des Hotels „Stadt Berlin“.
-
Der Kupferschmied Reinhold Moschel schließt seine Schmiede am Wassertor
-
Das Gasthaus „Zum Blauen Hecht“ am Wassertor
schließt.
-
3 Mühlen stehen still: die Thiemühle, die Malzmühle, und die Strommühle.
-
Else Rabe, Witwe des Amtsrates Paul Rabe,
schenkt der Stadt die Lehmgrube am Meisdorfer Feld, die zum Sportplatz
ausgebaut wird.
-
Justus Heinze führt die Adlerapotheke in
privatem Besitz.
1926 - Eine
Theaterwandergruppe spielte auf dem Resenberg.
-
Rektor der Ermslebener Volksschule war Herr Besecke.
1927 - Es
gab die „Preußische Domäne“ mit Konradsburg (Pächterin: Else Rabe), sowie die
Rittergüter I. und II (Besitzer: Joachim Wendenburg)
-
Am 27. November fand traditionell das
alljährliche Erntefest statt.
1928 -
Am 21. Juni wurde Carl Ebert Gemeindevorsteher in Sinsleben.
-
Am 01. Juli wurde das
Kriegsgefallenen-Denkmal neben der Post eingeweiht.
-
Am 12. November wurde Alfred Haarig
Gemeindevorsteher von Sinsleben.
-
Gründung des Rassegeflügelzuchtverein im
„Deutschen Haus“
-
Es gab den Geschirrführerverein „Früh auf“ in
Sinsleben.
-
Gründung der Ortsgruppe des
„Königin-Luise-Bundes“ in Ermsleben und Sinsleben.
-
Der Inhaber der Hotelgaststätte „Zum Goldenen
Ring“ Paul Tyborski war der Pächter der Waldschenke
im Resenberg, einem beliebten Ausflugsziel.
-
In Sinsleben gab es 2 Bäckerein
(Albrecht und Krelle), 2 Lebensmittelgeschäfte (Lenz
und Pape), die Schuhfabrik Weidemann, die Kürschnerei Helmholz,
das Baugeschäft Boekel, sowie die Gärtnereien Otto Pradelt, W. Bökel und H. Ebert.
-
Es wurden erste Versuche unternommen,
Sinsleben in Ermsleben einzugemeinden. Die Sinslebener Gemeindeverwaltung
lehnte die Eingemeindung ab. Dieser Beschluss wurde von der Kreisverwaltung
respektiert.
-
Die Mühlenstraße erhielt erstmalig einen
gepflasterten Fußweg.
-
Es wird wieder die seit 1518 verbriefte
„"Conradsburger Armenspende" in Form einer
Geldspende oder Naturalien abgegeben, sie war von 1922 – 1927 in Vergessenheit
geraten.
1929 - Die
Feuerwehr bekam von der Stadt eine 800-Liter-Motorspritze gestellt.
-
Im Ermslebener Lichtspielhaus lief mehrfach
der Dokumentarfilm „Aus der tropischen Heimat des Golfstroms“
1930 - In
Sinsleben existierte eine große Schäferei Schäferweiden), die zur Konradsburg
gehörte.
-
Am 15. Februar bekam die Sinslebener
St.-Andreas-Kirche für 3.380,- RM ihre heute noch erhaltene Turmuhr.
-
Im Dezember wurden wie jedes Jahr die Schlachtefeste begangen.
1931 - Es
bekommen 7 Gaststätten eine Schankerlaubnis.
-
Am 07. Juni überquerte das
Zeppelin-Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“ Ermsleben.
-
Da es viele Arbeitslose gibt, werden Schrebergärten
an Erwerbslose vergeben.
-
Die
ehemalige Papierfabrik Großsärchen wird von der Stadt
gekauft. Zusammen mit dem Gaswerk soll hier ein Wasserwerk entstehen.
1932 - Die
St.-Sixtus-Kirche bekommt erstmalig einen Blitzschutz.
-
Am 20. April wurde ein 2 Meter hohes
Adolf-Hitler-Denkmal in Rabes Garten, gegenüber der
Post eingeweiht.
1933 - In
und um Ermsleben gab es zahlreiche Obstplantagen.
-
Es wird zum ersten Mal auf dem Rathaus die
Hakenkreuzfahne gehisst.
-
Die Arbeitslosigkeit geht rapide zurück.
1934 - Bau
eines Freibades im Auftrag des Bürgermeisters Karl Günther (Karls Bad)
-
Die Versorgung des Freibades auf dem Gelände
der ehemaligen Papierfabrik erfolgte durch einen Kiosk, betrieben vom „Goldenen
Ring“
1935 - Die
Allgemeine Wehrpflicht wurde durch Adolf Hitler wieder eingeführt.
-
Da die offizielle Namensliste Mitte 1990
verschwand, ist nicht bekannt wie viele aus Ermsleben stammende Soldaten im
Zweiten Krieg fielen.
-
In der Langen Straße betrieb Adolf Leich eine
Sanitäts-Drogerie.
1936 - Die
Wehrmacht führte ein großes Manöver durch, und marschierte auch durch
Ermsleben. Es finden die ersten Manöver in der Umgebung statt.
-
In der Endorfer
Straße wurden die heute noch stehenden Doppelhäuser gebaut.
-
Es sind bei der Stadtverwaltung 3 Beamte, 3
Angestellte und 3 Polizisten beschäftigt.
-
Im Haushaltsbuch wird Ermsleben als
Stadtgemeinde und Sinsleben als Bauerngemeinde bezeichnet.
1937 - Es
kommt zur Maikäferplage. Es werden fast 10 Zentner Maikäfer bei den
Annahmestellen abgeliefert, bei einer Fangprämie von 8 Pfennig pro Kilogramm.
- Die rechte Seite vom Mühlgraben zur Selke kaufte Karl Kirchhof & Co., der die ehemalige Walkmühle zur Aufbereitung von Schmirgel ausbaute.
-
Die neue Sirene auf dem Dach des Rathauses
ersetzte die Hornsignale der Feuerwehr
1938 -
Am 19. Januar wurde Prof. Dr. Werner Sombart
Ehrenbürger von Ermsleben
-
Die Stadtverwaltung wollte die Lindenbäume in
der Ascherslebener Straße fällen lassen, doch der Imkerverein erhob erfolgreich
Einspruch.
-
Es wurden Straßenschilder angebracht, einige
Straßen umbenannt, und neue Hausnummern vergeben. Zuvor gab es jede Hausnummer
nur einmal.
-
Am 01. Oktober wurde Sinsleben eingemeindet.
Die ehrenamtlichen Bürgermeister von Ermsleben (Günther) und Sinsleben
(Schiele) wurden entbunden, und Herr Dr. Münch als neuer hauptamtlicher
Bürgermeister eingesetzt. Sinsleben hatte rund 450 Einwohner.
-
Die Sinslebener Schule wurde in einen
Kindergarten umgewandelt.
-
Am 09. November kommt es auch in unserer
Stadt zu faschistischen Ausschreitungen. Alt - ansässige Juden werden von SA -
Leuten an den Haaren aus ihren Häusern gezogen, ihre Geschäfte geplündert und
die Einrichtung zerschlagen.
1939 - Die
1665 gepflanzte Ulme in der Mühlenstraße (Dorfanger) gefällt.
-
In Ermsleben leben rund 3400 Menschen in 1085
Haushaltungen.
-
Die Wasserleitung wird in den Ortsteil
Sinsleben gelegt.
-
Am 01. September beginnt der Zweite
Weltkrieg. Die ersten Männer werden einberufen. Die ersten Flüchtlinge aus dem
Saargebiet treffen ein
-
Vom neuen Wirtschaftsamt werden Bezugsscheine
für Textil- und Schuhwaren ausgegeben.
1940 - Lebensmittel
wurden durch Ausgabe von Karten rationiert.
-
Der Pächter der Kiesgrube in Sinsleben fand
zufällig ein Steinkistengrab.
-
In dem Grab befanden sich die Skelettreste
eines jungen Mannes, eine Kugelamphore und zwei kleinere Gefäße als
Grabbeigaben. Der Fund zeugt von der vorgeschichtlichen Besiedelung unserer
Gegend.
1941 -
Am 14. Mai stirbt Professor Dr. Werner Sombart,
Ehrenbürger der Stadt.
1942 - Der
Leiter der Schule war bis 1944 Fritz Linsert.
-
Fritz Linsert hat
in seiner Freizeit die Geschichte Ermslebens erforscht und diese in einer
Chronik zusammengefasst.
1943 - Am
18. Februar wurde nach Verkündung des „Totalen Krieges“ sämtliche Theater und
Kinosäle geschlossen, und Tanzmusik in Lokalen verboten.
1944 - Im
Januar werden alle über 18jährige Frauen aufgerufen an einer Grundausbildung
als Rote Kreuz Helferin teilzunehmen.
- Es gibt täglich Fliegeralarm. In die
Distelgasse fällt 1 Bombe.
-
Die Schule in der Siederstraße wird
geschlossen, und zur Krankenstube.
-
Im März warb eine Großveranstaltung in
Ermsleben zur massenweisen Aufnahme von Jungen und Mädchen in die HJ und den
BDM.
-
Am 05. April wurde der Ermslebener Bahnhof
sowie ein Güterzug beschossen. 2 Menschen starben dabei.
-
Am 01. Juli löste der Freistaat Preußen die
Provinz Sachsen auf und gründete stattdessen 2 neue Provinzen. Ermsleben im
Mansfelder Gebirgskreis wurde der neuen Provinz Halle-Merseburg zugeordnet.
1945 - In
Ermsleben gab es bis 1945 4 Gutshöfe sowie 24 Gasthöfe und Lokale.
-
Am 05. Januar wurden alle Bürger aufgefordert
Kleidung und ähnliches für den Volkssturm zu spenden.
-
Am 16. Januar wurde Magdeburg von ca. 5.000
alliierten Fliegern mit rund 12.500 Tonnen Bomben angegriffen. Die
Erschütterungen spürte man auch in Ermsleben. Der Flächenbrand färbte den
nächtlichen Himmel rot.
-
Am 05. April warfen alliierte Flieger 3
Bomben auf das Bahnhofsgelände. Dabei starb ein Mann. Eine Frau wurde durch
alliierte Flieger erschossen.
-
Das ehemalige Schützenhaus am Bahnhof, das
vorrübergehend ein Kriegsgefangenenlager war, wurde beschossen und durch eine
Granate schwer beschädigt.
-
Am 08. Bis 15. April kommen tausende
flüchtende deutsche Soldaten und Offiziere zu Fuß durch den Ort. Sie hatten
ihre Waffen weggeworfen. Ein großer Materialzug, der auf dem Bahnhof steht,
wird geplündert.
-
Am 10. April wurden über 3.000 ausgehungerte
KZ-Häftlinge aus dem Lager Langenstein-Zwieberge auf
dem Sportplatz zusammengetrieben.
-
Ab 18 Uhr wurde aus ihnen 6 Kolonnen zu je
500 Personen gebildet, die sich auf den 320 km langen Todesmarsch über Dessau
nach Genthin bewegten.
-
Auch in Ermsleben wurden Häftlinge
erschossen. 5 wurden am 13. April und 6 weitere am 18. Mai auf dem Friedhof
bestattet.
-
Am 11. April schlug eine Bombe in das Haus Diestelgasse 1 ein und tötete 2 Personen.
-
Aufgrund des häufigen Fliegeralarms wurde die
Schule geschlossen, und zum Lazarett.
-
Am 17. April gingen Deutsche Fallschirmjäger
in Sinsleben in Stellung, woraufhin alliierter Artilleriebeschuss erfolgte.
Dabei wurde der Sinslebener Schützensaal zerstört, und ein Unteroffizier
getötet.
-
Am 18. April rücken vormittags aus Richtung
Westen amerikanische Panzer an. Sie nehmen an der Windmühle in Endorf
Aufstellung und schießen auf Ermsleben. Gleichzeitig schießen Tiefflieger mit
ihren Bordwaffen auf die Stadt.
-
Unsere Stadt brennt an 17 Stellen. Die
Feuerwehr kann nicht alle Brände gleichzeitig löschen.
-
Frau Anna Wittkopf stiftet ein weißes
Bettlaken, dass aus dem Eulenloch des Kirchturms gehängt wird. Auf dem
Rathausturm befestigen Ernst Hoffmann und Otto Dannroth
auch ein weißes Tuch. In Sinsleben hing der Vater des Malers Hans Mau ein
weißes Laken aus dem Dachfenster. Herr Henninger hängte ein weißes Betttuch aus
dem Turmfenster der Sinslebener St.-Andreas-Kirche. Die Stadt hat sich ergeben!
-- Sofort hört der Beschuss auf
-
Am Nachmittag rücken die Amerikaner mit
vielen Panzern in die Stadt ein. Alle Ausgangsstraßen sind besetzt. Von April
bis Juni ist Ermsleben von den Amerikanern besetzt, die sich einquartiert
hatten.
-
Am 30. April spielten Kinder mit einer
Eierhandgranate. Diese explodierte, und tötete einen 6-jährigen Jungen, nahm
einem 4-jährigem ein Auge und verletzte mehrere Kinder leicht.
-
Ab dem 12. Juni wurden Lebensmittelkarten zur
Rationierung ausgegeben.
-
Am 30. Juni, nach der Teilung Deutschlands in
4 Besatzungszonen, verließen die Amerikaner Ermsleben.
-
Am 02. Juli kommen die Russen mit ihren
Panjewagen, und besetzen Ermsleben.
-
Alle Gutsbesitzer mit über 100 ha (400
Morgen) Land wurden entschädigungslos enteignet. Dies betraf die Domäne (763,37
ha), Wendenburg (697,43 ha) und Erbrecht (171,05 ha).
-
Des Weiteren wurden Waldflächen aus Degenershausener und Asseburger
Besitz verteilt. Insgesamt kamen 2.106,68 ha zur Verteilung.
-
Jeder verfügbare Wohnraum wird mit
Flüchtlingen, die im Osten ihre Heimat verloren hatten, belegt.
-
Kefersteins
Papiermühle wurde in ein Mineralmahlwerk umgewandelt.
-
Auf dem sogenannten „Schweinehof“ brannte das
Stallgebäude nieder.
-
Das Fachwerkhaus der Fam. Gleim, der Fam.
Wendenburg (Rittergut) gehörend, ging in den Besitz der Stadt über.
-
Die Grabkapelle der Fam. Steinkopf und Rabe
wurde vorübergehend Trauerhalle.
-
Auf dem Stresemannplatz verkaufte W. Rätzel
Freibankfleisch.
-
Am 01. Oktober wurde der Schulbetrieb wieder
aufgenommen. Neulehrer wurden eingestellt. Schulleiter war Herr Grunow.
-
In Ermsleben gab es 7 Ärzte, 1 Apotheke, 3
Hebammen, 6 Schwestern.
-
In Ermsleben gab es 73 Gewerbetreibende,
Handwerker und Händler.
1946 - Durch
den Zuzug von Umsiedlern und Vertriebenen stiegen die Zahlen.
-
Es wurden 690 Kinder in den Klassen 1 bis 8
von 11 Lehrern unterrichtet.
-
Die Einwohnerzahl stieg von 3415 im Jahre
1939 auf 4744.
-
Lebensmittel und Heizmaterial waren knapp.
-
Am 09. Mai bestimmte eine Verfügung das
zentrale Plätze und Straßen nach Persönlichkeiten der sozialistischen
Geschichte umbenannt werden mussten.
-
Am 08. September fanden die ersten
Nachkriegswahlen statt. Die LDPD erhielt in Ermsleben die meisten Stimmen und
stellte mit Hermann Kramer den Bürgermeister
-
In Ermsleben gab es 31 Obstplantagen und 447
landwirtschaftliche Betriebe
-
Der Inhaber des Kinos war Friedrich Steffen,
und der Pächter Herr Sattler.
-
Es kommen die ersten Kriegsgefangenen aus den
Lagern zurück. Viele kommen aber erst nach Jahren zurück oder bleiben
verschollen.
-
Um die zusammengebrochene Versorgung zu
verbessern werden Tauschzentralen eingerichtet.— Der Schwarzhandel blüht. (1
Ztr. Weizen 1000,- RM, 1 Brot 60-80,- RM)
-
Täglich kommt es zu Gas- und Stromsperren.
1947 -
Am 21. Juli findet die Gründung des Landes Sachsen-Anhalt statt.
-
Deswegen vereinigten sich der Freistaat
Anhalt mit den ehemaligen preußischen Provinzen Magdeburg und Halle-Merseburg.
1948 -
Am 24. Juli bringt die Währungsreform in der SBZ die Deutsche Mark.
-
Drei Jugendliche aus Ermsleben erhielten im
Großen Saal des „Goldenen Ring“ als erste die Jugendweihe anstelle der
Konfirmation.
-
Im August werden Volkskontroll
- Gruppen gegen den Schwarzhandel gebildet. Kohlen gibt es nur auf Kohlenkarte
(pro Jahr und Haushalt 5 ½ Zentner Brikett)
-
Der 45 Meter tiefe Brunnen auf der
Konradsburg wurde bis 1948 regelmäßig genutzt, angetrieben durch einen Esel.
1949 -
Am 15. Januar war Gründung der Pionierfreundschaft „Ludwig Gleim“
- Am 01. März war Gründung der
Maschinen-Ausleih-Station (MAS). Es wurde ein Verwaltungsgebäude und ein
Mehrfamilienwohnhaus am Falkensteiner Weg 3 für die MTS-Arbeiter gebaut.
-
Am 07. Oktober eröffnet das erste
HO-Geschäft. (500 g Mehl 10 Mark, 500 g Margarine 55 Mark, 1 Stück Seife 10
Mark bei einem Durchschnittsverdienst von 320,- bis 400,- Mark.
-
Im gleichen Jahr wird die MAS
(Maschinenausleihstation) für die Neubauern gegründet. Im Ort gibt es 215
Neubauern, davon 98 Umsiedler.
-
Eine Wohnungskommission besichtigt alle
Wohnungen und Häuser in Ermsleben. Wer zu viel Wohnraum besaß, bekam
Einquartierungen.
-
Sinsleben wurde an das Wassernetz von
Ermsleben angeschlossen.
-
Bau der Großwäscherei und Färberei in den
Räumen der früheren Lederfabrik in der Weberstraße.
-
Es wurden aus Holz geschnitzte
Straßenschilder in der Bäckergasse, am Falkensteiner Weg und an der Brennerei
angebracht.
1950 - Einige
große Lindenbäume wurden gefällt.
-
Erweiterung des Ortsteils Sinsleben durch
eine Neubauernsiedlung: Harzstraße, Brockenstraße und Radislebener Weg.
-
Bau eines neuen Kulturhauses am Sportplatz,
mit Bibliothek.
-
In Ermsleben gab es 4 Taxiunternehmer: Hiesener, Panzer, Mosebach und
Becker.
-
Am Burggrund wurde ein Brunnenhaus gebaut.
-
Am 01. Juli wurde Ermsleben nach Auflösung
des Mansfelder Gebirgskreises dem Kreis Quedlinburg zugeordnet.
-
In Ermsleben lebten 80 Familien in prekären
Wohnverhältnissen.
-
Kohle war knapp und gab es nur auf „Kohlenkarte“
-
FDJ-ler aus
Ermsleben nehmen in Berlin am I. Deutschlandtreffen teil.
1951 - In
diesem Jahr fand ein Aufruf zur Friedenskundgebung statt.
-
Der ehemalige Garten der Familie Rabe wurde
zum Stadtpark umgestaltet.
-
Bau von 40 Neubauerngehöften.
-
Die VdgB zog in das
ehemalige Wohnhaus des Ritterguts Wendenburg in der Siederstraße. Es wurde eine
Berufsschule eingerichtet.
-
Es gibt es in der Stadt 19 Betriebe.
-
Es gibt 9 Parteien und Massenorganisationen
im Ort.
-
Ein Gebäude des ehemaligen Vitzenhagenschen Hofes wurde der Feuerwehr zur Verfügung
gestellt.
-
Am Rathaus wurde ein Beschwerdebuch
angebracht.
-
Am 01. Juni wurde der Pionierpark zwischen
Meisdorfer Straße und Vater-Jahn-Straße (heute U&W) eingeweiht.
-
Am 08. August wurde das Hotel „Stadt Berlin“
in „Haus der Jugend“ umbenannt, und diente als Treffpunkt für 538 Jungpioniere.
In den unteren Räumen befand sich der Kindergarten.
-
Im Auftrag des Bürgermeisters Hornburg wurden
die beiden Linden vor dem Rathaus, die Lutherlinde und die Gerichtslinde,
gefällt.
-
Am 11. November wurde ein Gedenkstein am
östlichen Ortseingang von Ermsleben anlässlich der Errichtung von 25
Neubauerngehöften aufgestellt.
-
Am 30. Oktober wurde das Adlersymbol auf dem
Rathausturm abgenommen.
1952 - Die
ehemalige Lederfabrik wurde zum Wäschereigebäude ausgebaut.
-
Am 01. Juli übernahm Herr Lödel
die Leitung der Adler-Apotheke.
-
Der Frisörsalon der PGH wurde in der
Konradsburger Straße eröffnet.
-
Am 25. Juli wurde bei der Neugliederung der
DDR, in 14 Bezirke, das Land Sachsen-Anhalt aufgelöst. Ermsleben gehörte fortan
zu Kreis Aschersleben im Bezirk Halle.
-
Es gibt es in Ermsleben 17 Betriebe, und 17
Übernachtungsmöglichkeiten
-
In freiwilligen Arbeitseinsätzen wird die
Badeanstalt ausgebessert, ein neuer Sprungturm und Toiletten gebaut. Den Kiosk
im Bad führt Her Tyborski.
-
Es wurde mit dem Bau des Landambulatoriums
begonnen.
-
Im Juni wird die "Friedensbrücke",
eine Fußgängerbrücke über die Selke zur Bahnhofstraße von Freiwilligen mit
Spenden fertig.
-
In Ermsleben gab es 2 Tankstellen: Fam. Wolle
und Fam. Jonach.
-
Seit diesem Jahr gab es in Ermsleben wider
das Deutsche Rote Kreuz
-
Am 27. Juli wurde die LPG mit anfangs 6
Mitgliedern gegründet. Bis Jahresende waren es 43 Bauern auf insgesamt 277
Hektar.
-
Am 01. November übernahm Konrad Fitze die
Leitung der Adler-Apotheke.
-
Die Adler-Apotheke wurde verstaatlicht.
1953 - Das
Landambulatorium wurde seiner Bestimmung übergeben.
-
In Ermsleben gab es auch die
Konsumgenossenschaft, mit Laden.
-
Am 01. Juni wurde in den Klassenräumen
Schulfunk installiert.
-
Der Sperlinghof in
Sinsleben wurde verstaatlicht. Die LPG hielt vorrangig Schweine in den
Stallgebäuden. Später baute die LPG eine große Schweinemastanlage mit
Sozialgebäude gegenüber der alten Feldscheune.
-
Umbau des ehemaligen Schützenhauses in der
Vater-Jahn-Straße zur Kinderkrippe, mit Platz für 12 Kinder.
-
In der Mühlenstraße wurde der Schornstein der
ehemaligen Zuckerfabrik gesprengt.
-
Es gibt es umfangreiche Preissenkungen. (500
g Mehl 1,80 Mark)
-
Von dem ersten Aufstand gegen die
DDR-Regierung spürt man im Ort nichts.
1954 - Die
erste Stadtbibliothek wurde im Kulturhaus am Sportplatz eingerichtet.
-
Die Bäckergasse wird mit Hilfe der Anlieger
u.a. mit Mansfelder Schlackensteinen gepflastert, und am 01. Mai freigegeben.
-
Die Jugendweihe fand erstmals im Kino statt.
-
Am 01. Mai gründeten sich die Ermslebener
Betriebskampfgruppen.
-
Es werden Ferienspiele für Schüler
durchgeführt. Die Teilnahmegebühr betrug für 14 Tage 1 Mark ,
und es gab kostenlos warmes Mittagessen.
-
Am 03. September übergab die Sparkasse den
Schulanfängern einen Spargeschenkgutschein im Wert von einer Mark.
1955 - Das
Kriegerdenkmal im Resenberg wurde außer dem
Betonsockel entfernt.
-
Umgestaltung des Selle-Bachbetts in der
Neustadt durch „Subotnik“
-
Am 16. Juni beginnen die Feierlichkeiten
anlässlich des 425-jährigen Jubiläums der Verleihung des Ermslebener
Marktrechtes mit einem Fackelumzug, und enden am 19. mit einem Feuerwerk am Burgberg.
-
Anlässlich des Jubiläums erschien eine
36-seitige Festschrift.
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Schulkinder können erstmals den Hort
besuchen.
-
In der Siederstraße gab es ein HO-Geschäft,
zuerst ein Fleischwaren- und dann ein Lebensmittel-Geschäft.
1956 - In
Ermsleben wurde ein Feuerwehr- und ein Schulspielmannszug gegründet
-
In diesem Jahr gab es einen strengen,
schneereichen Winter. Die Temperaturen sinken auf minus 30 Grad.
1957 - 70
Linden wurden in der Bahnhofstraße, von Post bis Kirche, gefällt.
-
Umbau der Bahnhofstraße, sie führte nun nicht
mehr direkt an der Kirche vorbei, sondern am ehem. Vitzenhagenschen
Hof entlang.
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Die Bahnhofstraße wurde mit Schlackesteinen
gepflastert.
1958 - Die
Grundschule wurde in eine 10-klassige Polytechnische Oberschule (POS) umgewandelt.
-
Die Weberstraße wurde mit Schlackesteinen
gepflastert.
-
Die letzte Maurer-Innung, mit 131
Mitgliedern, wurde aufgelöst und es gründeten sich Produktionsgenossenschaften
des Handwerks (PGH)
-
In der Mühlenstraße wurde die PGH
„Fortschritt“ gegründet, die Holzfenster und Türen anfertigte. Sie wurde 1990
zur „BEHOWA GmbH“ umgewandelt.
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Am 01. Juni gründeten Herbert Walter (Firma
„Radio Walter“), Uhrmachermeister Albrecht und Tischlermeister Probst die PGH
Tonfunk.
-
Im Hause von Fam. Ziesing
in der Langen Straße wurden neben der Reparatur von Rundfunk- und
Fernsehgeräten auch neue Geräte produziert.
1959 -
Am 29. Mai wurde die Lebensmittelrationierung durch Karten aufgehoben.
-
Die PGH Tonfunk übernahm Lohnaufträge zur
Serienfertigung von Baugruppen für den VEB Fernsehgerätewerke Staßfurt.
-
In der Siederstraße 26 wurde ein
Lehrlingswohnheim auf dem Gelände des ehemaligen Ritterguts Wendenburg
fertiggestellt.
-
Die LPG „Phillip Müller“ übernahm das Gebäude
der ehemaligen Weißen Mühle (Haarigs Mühle) von Frau
Haarig, und baute es zum Lehrlingswohnheim um. Der Mühlgraben wurde
zugeschüttet.
-
Etterwends
Mühle (Motormühle mit Öl und Schrotegang für
Kleinerzeuger) auf dem Damm wurde geschlossen.
1960 -
Am 09. April wurde Ermsleben ein vollgenossenschaftlicher Ort.
-
Aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen wurde
zusätzlich das Haus der Kultur sowie das ehemalige Hotel „Stadt Berlin“ für die
Schüler der Unterstufen genutzt.
-
In Ermsleben wurden 4 LPG des Typ I. gegründet,
die sich 1965 dem Typ III. anschlossen. Die LPG baute in der
Philip-Müller-Straße mehrere Rinderoffenställe sowie ein Sozialgebäude mit
Büros.
-
Aufgrund einer krisenhaften Versorgungslage
wurden vor allem Fleisch und Butter rationiert.
1961 - Bau
der Mauer. Bis zu diesem Jahr verließen auch viele Einwohner die Stadt.
1962 - Vom
16. Januar bis zum 25. Februar verbrachten mehrere Ermslebener Schulklassen sechs
Wochen in der Pionierrepublik „Wilhelm Pieck“
1963 - Gründung
des „Angler- und Castingvereins Ermsleben e.V.“
-
Im Freibad wurden umfangreiche
Renovierungsarbeiten durchgeführt.
-
Es wurde eine Brücke über die Selke zum
Freibad gebaut.
1964 -
Am 01. August trat eine Währungsreform in Kraft. Die MDN wurde
eingeführt.
-
Am 01. Oktober wurden DDR-Postleitzahlen
eingeführt. Ermsleben hatte die PLZ:4323
-
Die Glocke der St.-Sixtus-Kirche aus dem Jahr
1559 wurde für 640,- MDN an die Kirche in Alterode
verkauft. 2007 kaufte man sie zurück.
1965 - Die
LPG zieht aus dem ehem. Wendenburghof in moderne Gebäude in die
Philip-Müller-Straße um.
-
Die LPG hält 908 Rinder, 1898 Schweine und
1018 Schafe.
-
Die Turnhalle hinter dem ehemaligen Hotel
Stadt Berlin“ wurde renoviert.
-
Das Gleimhaus in
der Siederstraße wurde unter Denkmalschutz gestellt.
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Umbau der ehemaligen Zuckerfabrik von Sombart in der Mühlenstraße, und Neubau von zunächst 4
Wohnungen, Büroräumen und einem Kultursaal.
-
Es wurden neue Fußwege angelegt: Lindenstr.,
August-Bebel-Str., Bahnhofstr., Westdorfer Str.,
Clara-Zetkin-Str. und der Vater-Jahn-Str.
-
Am 01. Oktober wird der Burggrund
eingemeindet. Der Burggrund ist durch die Selle geteilt. Auf der Neuplatendorfer Seite (Krs. Hettstedt)
wohnten 11 Erwachsene und 2 schulpflichtige Kinder. Auf der Ermslebener
Seite wohnten 14 Erwachsene, 7 Schulpflichtige sowie 4 Kleinkinder.
-
Fam. Lachmann eröffnet ihre Gaststätte „Zur
Konradsburg“, die für lange Zeit ein beliebtes Ausflugsziel war.
1966 -
Am 01. April wurde Dieter Engelmann neuer Inhaber der Adler-Apotheke.
-
Es wird das Naherholungszentrum Konradsburg
geplant. Es werden Blumenbeete angelegt, Bäume gepflanzt, eine Freitanzfläche
gebaut, der Burgteich gesäubert (Schwanenhäuschen).
-
Am 30. April wurde an der St.-Andreas-Kirche
ein neuer Blitzableiter installiert.
1967 - Wilfried
Mendorf gründete sein Busunternehmen, und führte es bis 2010.
1968 -
Am 01. Januar löste der „Mark der DDR“ die MDN ab bis zum 30.06.1990.
-
Die Feuerwehr bekam in der Siederstraße ein
neues Gerätehaus.
-
Am Burggrund, gegenüber der Gaststätte
Lachmann, wurde das Naherholungszentrum in der Nähe des Burgteiches
fertiggestellt.
-
Bis zu diesem Jahr befand sich auf dem
Gelände der jetzigen Firma Feickert eine Geflügelfarm
der LPG.
-
Es entsteht aus den Baubrigaden der LPG
Ermsleben, Meisdorf, Radisleben, Hoym und Frose ein Baubetrieb, die ZBO
(Zwischenbetriebliche Bauorganisation), auf dem Gelände der ehem. Geflügelfarm.
1969 -
Am 18. Januar vernichtete ein Großbrand die Wäscherei in der
Weberstraße.
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Es begannen die Bauarbeiten am „Teepott“,
einer Halle für die PGH Tonfunk, mit doppelt gekrümmten Beton-Schalentragwerk.
-
Im gleichen Jahr wird die Gedenktafel für den
Dichter J.W.L. Gleim in der Siederstraße angebracht.
1970 -
Am 05. Und 06. März gab es meterhohe Schneeverwehungen, die den Verkehr
zum Erliegen brachten.
-
Am 03. Bis 05. April fanden die
Kulturfesttage im Naherholungszentrum Burggrund anlässlich des 125-jährigen
Bestehens des Chores und des 100-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr
statt.
-
Im Juni toben schwere Gewitterstürme.
-
Am 01. September wurde das Gebäude der
Berufsschule in der Siederstraße von der POS mitgenutzt. 552 Schüler besuchten
die POS, 190 die Berufsschule.
-
Am 21. Oktober begann der Bau eines neuen
Schulgebäudes in der Konradsburger Straße vom Typ „Erfurt 66“, für 3,4 Mio.
Mark.
-
Der große Saal des „Goldenen Ring“ wurde
geschlossen.
-
In der Endorfer
Straße erfolgte die Verrohrung des Vorfluters „Hasenseichte“ auf einer Länge
von 150 Metern.
-
In der Halberstädter Straße wurde der Fußweg
instandgesetzt.
-
In Ermsleben wurde die Straßenbeleuchtung
erneuert.
-
Die Fußgängerbrücke an der Ellermühle und die Straße zur Quarzsandgrube wurden
repariert.
-
Nach der Sanierung der Endorfer
Straße wurde dort ein Wohnblock mit 18 Wohneinheiten gebaut.
-
Ermsleben hatte rund 3.800 Einwohner, 12
Betriebe, 4 HO- und 12 Konsum Verkausstellen und 10
private Geschäfte.
-
Ermsleben hatte 68 Wohnhäuser in
Volkseigentum, 14 Grundstücke genossenschaftlich und 665 private Wohnhäuser.
1971 -
Am 02. Juli begannen die Kulturfesttage auf dem Festplatz am Sportplatz.
-
Es begann die Renovierung der
St.-Sixtus-Kirche, mit Abbruch der Südempore und Einbau einer Glaswand zwischen
Chor und Kirche.
-
Der Schulleiter Hans Dittrich organisierte
planmäßige Beziehungen zwischen Schule und Betrieben.
-
Es nehmen 54 Mädchen und Jungen an der
Jugendweihe teil.
-
Ab Ende des Jahres erfolgte nach der
Beendigung von Sanierungsarbeiten der Welbslebener Straße eine Veränderung der
Verkehrsführung. Die vormals beidseitig befahrbare F 185 wurde von der Ulme bis
zur Post Einbahnstraße.
1972 -
Am 01. Mai wurde der VEB Schmirgelwerk Ermsleben gegründet.
-
Das Schmirgelwerk war der einzige Hersteller
von regeneriertem Korund in der DDR.
-
Am 01. Juli wurde das Freibad nach
vollständigem Umbau wiedereröffnet. Das Nichtschwimmerbecken wurde vergrößert,
das Hauptbecken auf 50 Meter, und ein neues Planschbecken geschaffen.
-
Die kleine Aschengrube in Sinsleben wurde
planiert.
-
Am 28. August war Schlüsselübergabe und
Einweihung des neuen Schulgebäudes in der Konradsburger Straße.
-
Beginn der Hundezucht von Herbert Bürger am
Burggrund.
-
Im Oktober wurden in der neu eingerichteten
Hilfsschule in der Siederstraße umfangreiche Sanierungen durchgeführt.
-
Am 08. November besuchten Studenten aus 6
verschiedenen Ländern die Ermslebener Schule.
-
Am 15. Dezember wurde der „Teepott“ mit einer
Betriebsveranstaltung der PGH Tonfunk eröffnet.
1973 -
Am 01. Januar wurde die Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion (KAP)
gegründet
-
Am 02. Januar begann die Schulspeisung durch
den VEB Tonfunk, sowie die Versorgung der Werktätigen in den Betrieben mit
Mittagessen.
-
Am VEB Textilreinigung erfolgte der Abriss
eines alten Wohnhauses und die Einzäunung des Grundstücks.
-
Die Bushaltestellen an der Post und an der
Ulme wurden mit Wartehäuschen versehen.
-
Am 21. April erfolgte die erste Jugendweihe
im „Teepott“
-
Hinter den Ratsweiden wurde ein
Hunde-Übungsplatz eingerichtet.
-
Die LPG wurde in zwei wirtschaftlich
selbständige Einheiten, LPG-P (Pflanzen) und LPG-T (Tier) getrennt.
-
Die Bibliothek wurde vom Kulturhaus am
Sportplatz in das Haus de Kultur verlegt.
-
Es läuft ein Wettbewerb um die Erhöhung des
Gaststättenniveaus. Einen vorderen Platz im Kreismaßstab belegt die Gaststätte
"Zur Konradsburg" im Burggrund.
1974 - Das
Kulturhaus am Sportplatz wurde zur Kinderkrippe umgebaut.
1975 -
Am 08. Mai erhielt die Schule den Namen „Ernst Thälmann“
-
Am 29. August wurde die Kinderkrippe am
Sportplatz mit 50 Plätzen eröffnet.
-
Die Einwohnerzahl von Ermsleben beträgt rund
3800.
-
Die Ellermühle mit dem letzten Müllermeister Martin Kipping
schließt in diesem Jahr.
1976 -
Am 01. September wurde Rosemarie Rüge neue Leiterin der Adler-Apotheke.
-
Der VEB Textilreinigung nannte sich „größte
Dorfwäscherei der DDR“.
1977 - Gründung
des Rassekaninchenzüchtervereins 77 Ermsleben e. V.
-
Am 01. Juni gründete Klaus Drauschke eine Elektroinstallationsfirma.
-
Ermsleben wurde nach einem Wildtierbefall zum
Tollwutsperrbezirk.
-
Am 28. Juli gründete Werner Lafeld eine Firma für Elektroanlagen.
-
Am 01. September wurde Bernhard Wolf der
Schulleiter der POS.
-
Baubeginn eines Wohnblockes in der
Feldstraße.
1978 -
Am 01. Januar trat eine neue Straßenverkehrsordnung, mit neuer
Beschilderung, in Kraft.
-
Am 31. Dezember kam es zu flächenhaften
Stromabschaltungen. Die Silvesterfeiern fanden bei Kerzenlicht statt.
-
Ursache war ein extremer Temperatursturz um
30 Grad mit nachfolgendem 72-stündigem Schneesturm.
1979 - Es
entstand in der Clara-Zetkin-Straße eine neue Eigenheimsiedlung.
1980 -
Am 15. Juni begannen die Feierlichkeiten zum 450. Jubiläum der
Verleihung des Ermslebener Marktrechtes.
-
Am 15. Juni beging die Freiwillige Feuerwehr
ihr 110-jähriges Bestehen.
-
Noch sind die Stallgebäude der LPG (ehem.
Wendenburghof) in der Neustadt zu sehen. Sie werden später abgerissen.
-
Die Kinderkrippe hatte nun 65 Plätze.
1981 -
Am 11. April wurde die neu gebaute Turnhalle hinter der Schule
eingeweiht.
-
Die letzten Gebäude der Lohmühle stürzten
ein. In dieser Mühle in der Weberstraße wurde Eichenlohe für die Gerber
produziert.
-
Der Kindergarten im ehem. Hotel „Stadt
Berlin“ wird rekonstruiert.
1982 -
Ausbau der alten Schule in der Siederstraße zu einem weiteren
Kindergarten.
-
Die Bäuerliche Handelsgenossenschaft (BHG)
eröffnete im Speichergebäude des ehem. Vitzenhagenschen
Hofes eine Verkaufsstelle. Leiterin war Erika Bettzüge.
-
Es wurde eine Bürgerbewegung zum Erhalt der
Konradsburg gegründet.
-
Am 01. April gründete Rainer Höche eine Firma für Bauschlosserei und
Sanitärinstallation.
-
Am 14. Juli wurde eine elektronische
Steuerung für die Läutemaschinen der 2 Kirchenglocken
in der St.-Sixtus-Kirche in Betrieb genommen.
1983 - Das
„Haus der Kultur" wurde zum geistig kulturellen Zentrum des Ortes.
-
Die Bibliothek verfügt in 5 Räumen über 10.000
Bücher. Es hatte eine Gaststätte sowie einen Saal für Versammlungen und
Feierlichkeiten.
-
Am 01. April eröffnete Angela Wittig ihre
Zahnarzt-Praxis im Landambulatorium.
-
Am 04. April gründete Klaus Kujawski eine
Firma für Sanitär- und Gasinstallation sowie Bauklempnerei
-
Am 27. November stand die ehem. Weiße Mühle
(Mühle Haarig, später Lehrlingswohnheim) in der Bahnhofstraße 17 in Flammen.
1984 - Am
13. April eröffnete das Eiscafé Maskus in der
Spielburg.
-
Schließung der Ermslebener Badeanstalt. Am
20.06.1982 öffnete das Freibad Meisdorf.
-
Am 21. Juni standen alle Kellerräume der
Schule infolge Starkregens unter Wasser.
-
Die LPG hatte die alte Brennerei in der
Bahnhofstraße zur Obstmosterei umgebaut.
1985 -
Am 01. Januar gründete Eckhard Schaefer einen
Fliesenleger-Handwerksbetrieb.
-
Am 21. Juni führte die 33. Internationale
Friedensfahrt gegen 16:00 Uhr durch Ermsleben.
-
Am 15. August wurde für LPG-Mitglieder ein
neuer Wohnblock mit 14 Wohnungen auf dem sogenannten „Schweinehof“ übergeben.
-
Am 15. August wurde das neue Mehrfamilienhaus
in der Bahnhofstraße 17 übergeben.
-
Der Polytechnische Unterricht erfolgte in
Betrieben wie LPG und Tonfunk.
1986 - In
Ermsleben gab es noch 7 Gaststätten.
-
Am 01. Juli übernahm Günter Schmiedemeier den
Schlossereibetrieb von Paul Hanke.
-
Baubeginn einer neuen Trauerhalle des
Ermslebener Friedhofes.
-
Im November wurden 3 neue Mehrfamilienhäuser
in der Konradsburger Straße, zwischen Friedhof und Gartensparte, fertig
gestellt.
-
Es wurden 11 neue Eigenheime fertiggestellt.
1987 - Die
BHG baute eine große Lagerhalle mit Verkaufsstelle am Güterbahnhof.
-
Im Juli brach durch Materialermüdung der
Klöppel der 66-jährigen Eisenhartgussglocke, und durchschlug eine
hölzerne Zwischendecke.
-
In Zusammenarbeit zwischen dem VEB Tonfunk
und der Textilreinigung baute man ein Heizhaus auf dem Gelände der Wäscherei.
1988 - Bau
einer Konsum-Kaufhalle mit einer Verkaufsfläche von 260 m².
-
Durch den Abriss der großen Scheune im
ehemaligen Rittergut wurde zuvor Platz für den Bau einer Kaufhalle, für ein
Heizhaus und für einen Parkplatz geschaffen.
-
Am 28. November wurde die Kaufhalle eröffnet.
1989 - Bau
eines Sozialgebäudes durch den Kreisbetrieb für Landtechnik (KfL)
-
Auf dem Gelände der Konradsburg wurden einige
Szenen des DEFA-Spielfilms „Ich, Thomas Münzer, Sichel Gottes“ gedreht.
-
Eintragung der seit 1972 bestehenden
Sportgruppe „Frauengymnastik“ in das Vereinsregister.
-
In Ermsleben lebten rund 3.300 Einwohner. Es
gab 14 Betriebe und 19 private Handwerksbetriebe.
-
In Ermsleben gab es 1.329 nutzbare
Wohneinheiten, davon hatten 760 ein Innen-WC, 943 eine Dusche oder Bad, und 480
eine moderne Heizung.
-
Die beiden Kindergärten verfügten über 180
Plätze.
-
Die Kinderkrippe verfügte über 50 Plätze, war
aber mit 65 Kindern belegt.
-
Ab September erfolgte eine Fluchtwelle von
DDR- Bürgern.
-
Im November folgt dem Ruf "Wir sind das
Volk!" die Grenzöffnung zur Bundesrepublik.
1990 - Die
ZBO wurde in die Firma „Selke-Bau GmbH“ umgewandelt.
-
Die Treuhand übernahm das Forsthaus. Der
geplante Ausbau zum Reiterhof wurde gestoppt und Sanierungsarbeiten nicht mehr
durchgeführt.
-
Der VEB Textilreinigung wurde privatisiert.
Norbert Marquardt übernahm die „Daun Textilservice
Marquardt GmbH“
-
Gründung der Laufgemeinschaft „LG Konradsburg
90 Ermsleben e. V.“
-
Gründung der Firma „Umwelttechnik und
Wasserbau GmbH“ (U&W)
-
Am 06. Mai sind Kommunalwahlen.
-
Am 11. Mai gründete sich der „Imkerverein
Ermsleben und Umgebung 1919 e. V.“
-
Klaus Bettzüge
wurde Stadtdirektor (hauptamtlicher Leiter der Stadtverwaltung) in Ermsleben,
bis Dezember 1991.
-
Am 01. Juni gründete sich der „Förderkreis
Konradsburg e. V.“, der sich um den Erhalt und Restaurierung der historischen
Sausubstanz kümmert.
-
Am 01. Juli tritt die Währungsunion zwischen
der BRD und der DDR in Kraft.
-
Am 01. Juli wird die Beton- und Holzwaren
GmbH gegründet. Davor, von 1974 bis 1989, war es ein Betonwerk für
Hohlblocksteine.
-
Vom 06. Bis 28. August wurde die
Verkaufsfläche der Konsum-Kaufhalle in der Siederstraße um 70% vergrößert.
-
Im ehemaligen „Teepott“ wurde ein REWE-Markt
eröffnet. (Anger-Markt)
-
Umbenennung des Sportvereins in „Tonfunk
Ermsleben e. V.“
-
Der Getränkeabholmarkt Eichmann wurde in der
Bahnhofstraße eröffnet.
-
Am 03. Oktober wurde mit der
Wiedervereinigung ein gesamtdeutscher Staat proklamiert.
-
Am 03. Oktober wurde eine Partnerschaft
zwischen der Gemeinde Lutter am Barenberg und
Ermsleben mit dem Pflanzen einer Eiche im Burggrund, nach einer
Festveranstaltung, beschlossen.
-
Im Zuge der Wiedervereinigung bekamen einige
Straßen wieder ihren alten Namen.
-
Die POS „Ernst Thälmann“ wurde in „Oberschule
Ermsleben“ umbenannt.
-
Die Heizungsanlage der Schule wurde auf
Erdgas umgestellt, und brauchte somit keinen Heizer mehr.
1991 - Die
10-klassige Oberschule wurde in eine Grund- und eine Sekundarschule
umgewandelt.
-
Das ehemalige Heizhaus der Schule wurde zu
einem Jugendclub umgebaut.
-
Am 03. März wurde die LPG-Gärtnerei
privatisiert, und von der Firma Gartenbau Schoder
übernommen.
-
Im August wurde die Raiffeisenbank - Filiale
in der Siederstraße eröffnet.
-
Im September beginnt die Restaurierung des Gleimhauses in der Siederstraße.
-
Rainer Höche
gründete die Firma „Heizungsbau GmbH“
-
Gründung der „Jägerschaft Ermsleben“
-
Gründung des „Spielmannzug Ermsleben e. V.“
-
Im März eröffnete im Haus der Kultur ein
Jugendclub, und es fand zweimal wöchentlich eine Disco statt.
-
Am 01. April eröffnete Dr. med. Helga Wagner
ihre Arztpraxis im Landambulatorium.
-
Am 01. April eröffnete Frau Dipl.- med. Ute Binting ihre Arztpraxis in der alten Schule in der
Siederstraße.
-
Am 04. Mai wurde die Partnerschaft mit Lutter
am Barenberge unterzeichnet. Am Burggrund pflanzten
beide Bürgermeister, Gerhard Brunke (Lutter) und Richard Brantin
(Ermsleben) eine Eiche als Symbol.
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Anlässlich der Partnerschaft Lutter -
Ermsleben findet ein Fest unter der Konradsburg statt.
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Am 01. Juni erfolgte die Auflösung der LPG-Tierproduktion
und Neugründung der LVG Selketal GbR
-
Die Straße zum Burggrund wurde asphaltiert.
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Das Fachwerkhaus neben dem Haus der Kultur
wurde saniert.
-
Rudolf Feickert
übernahm als Mehrheitsgesellschafter die Firma Selke-Bau GmbH und nannte sie
fortan „Rudolf Feickert GmbH“
-
Am 08. November gründete sich der
„Schützenverein Ermsleben 1704 e. V.“ neu.
-
Heidrun Weinberg leitete in der Langen Straße
57 ein Haushaltwarengeschäft.
1992 -
Am 01. Januar wurde Klaus Wycisk neuer Bürgermeister.
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Am 01. Januar wurde die Ermslebener
Landwirtschaftsgenossenschaft e.G. mit 23 Anteilseignern und 1.848 ha
Wirtschaftsfläche gegründet.
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Die Vermarktung des Betriebsgeländes der
ehem. LPG-Pflanzenproduktion übernahm die VVG Agrar GmbH.
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Im März wurde das Jugend- und Freizeitzentrum
Dank Fördermittel eingeweiht.
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In der Langen Straße 1, früher Modehaus
Sperling dann Textil-HO, eröffnete eine Schlecker-Drogerie.
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An der St.-Andreas-Kirche wurde der Turm
rekonstruiert, sowie der Turmknopf mit Wetterfahne und Adlersymbol erneuert.
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Bei der Neudeckung des Rathausturmes wurde
ein neu gefertigter Adler aufgesetzt. Der alte Adler von 1777 war 1951 entfernt
worden.
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Im April werden 13 neuerbaute Sozialwohnungen
an vorwiegend ältere Ermslebener in der Konradsburger Straße den Mietern
übergeben.
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Am 21. April eröffnet Zahnarzt Frank Rank,
M.Sc., seine Praxis im umgebauten Landambulatorium.
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Im Mai wurde das Postamt nach erfolgter
Renovierung wiedereröffnet.
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Im Juni feiert unsere Stadt das Heimatfest im
Burggrund und im Haus der Kultur.
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Im August wird der Falkensteiner Weg
gepflastert und bekommt am 16.09.1992 eine Ampelanlage.
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Die Fassade des Gleimhauses
wurde fertiggestellt.
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Der aus dem Jahr 1700 stammende Taubenturm in
der Siederstraße 12 wurde restauriert.
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Am 01. Oktober trat eine neue
Abfallentsorgungssatzung in Kraft, und alle Haushalte bekamen neue Müllkübel.
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Am Markt, an der Ulme, und an der Post wurden
Telefonzellen aufgestellt.
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Am 09.
Dezember war der Weihnachtsmarkt auf dem Markt in Ermsleben.
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Im Dezember beschließen die Bürgermeister von
Ermsleben, Reinstedt, Meisdorf, Wieserode, Endorf, Neuplatendorf und Pansfelde
die „"Verwaltungsgemeinschaft Falkenstein" mit Sitz in Ermsleben.
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Das ehemalige Hospital in der Konradsburger
Straße wurde saniert.
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Frau MUDr./ Univ. Bratislava Angela Wittig zog mit ihrer
Zahnarztpraxis in die Feldstraße um.
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Am 01. Dezember wurde Constanze Huth (verh.
Kleemann) neue Inhaberin der Adler-Apotheke.
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Gründung des Sozialzentrum Ermsleben e. V.
1993 - Am
3. Januar zieht Frau Dr. med. Wagner vom Landambulatorium in ihr Wohnhaus in
der Gartenstraße um.
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Am 7. Januar jährt sich zum 125. Mal das
Bestehen der Bahnlinie „Frose – Ballenstedt“.
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Der Grauwacke - Abbau im Friedrichshohenberg,
der das Naturschutzgebiet zerstören würde, wird einstweilig (für 3 Jahre)
gestoppt.
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Im Mai beginnt der Umbau des Rathauses.
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Hinter dem Haus der Kultur wird ein
Spielplatz angelegt. Er wird 1998 wieder entfernt.
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Vom 18.- 20. Juni findet das Heimat- und
Schützenfest auf der Mühlwiese (bis 2016) statt.
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Am 1. Oktober wird die
Verwaltungsgemeinschaft „Falkenstein/Harz“ aus der Stadt Ermsleben, und den
Gemeinden Endorf, Pansfelde, Neuplatendorf, Meisdorf, Reinstedt und Wieserode gegründet.
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Am 8. Oktober wird Ermsleben an das
Fernwassersystem Ostharz (aus der Rappbodetalsperre) angeschlossen, und ein
Hochbehälter für Trinkwasser (3,64 Mill. DM) übergeben. Täglich werden 350 m³
verbraucht.
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Die 1200 km lange Straße der Romanik führt
nun auch durch Ermsleben
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In der alten Schule in der Siederstraße
eröffnet eine Physiotherapiepraxis
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Am 26. Oktober wird eine moderne
Asphaltmischanlage in der Vater Jahn Straße in Betrieb genommen
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Gründung des Seniorenverein e.V.
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Gründung des Vereins „Großkaliber
Schützengilde ‚93 Konradsburg e.V.“
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Im November beginnt die Dachsanierung, sowie
die Erneuerung der Fenster und der Toilettenanlage im Haus der Kultur
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Am 01. Februar wird die Beton- und
Baustoffwerke GmbH Ermsleben gegründet. Davor war es ab 01.07.1990 die Beton-
und Holzwaren GmbH. Davor von 1974 bis 1989 ein Betonwerk für Hohlblocksteine.
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Im März steigt die Selke wieder an. Am 13.
April kommt es durch heftige Regenfälle zum "Jahrhundert -
Hochwasser". Man kann sagen, Ermsleben steht unter Wasser. Der materielle
und ideelle Schaden steigt ins unermessliche.
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Die Instandsetzung des Hauses der Kultur wird
fertig.
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Ein Gewerbegebiet wird auf dem ehemaligen LPG
- Gelände an der Welbslebener Str. erschlossen.
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Im Juli erfolgt die Umbenennung des
Sportvereins in „Sportverein Ermsleben e.V.“
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Im Juli wird die Rettungswache des ASB in der
alten Schule, Siederstraße 37 eröffnet.
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Das Rathaus wird nach erfolgtem Umbau neu
bezogen.
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In der Siederstraße wird im August, nach 9-monatiger
Bauzeit, die neue Filiale der Sparkasse eröffnet.
1995 - Das Postamt-Gebäude in der Bahnhofstraße
wird 100 Jahre alt.
- Am 21. Mai ist ein großer Festumzug
anlässlich des 950-jährigen Jubiläums der urkundlichen Ersterwähnung
Ermslebens.
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Am 02. Juni wird die vom Hochwasser
beschädigte, und nun vollständig sanierte Straße, offiziell von
Clara-Zetkin-Straße in Ludwig-Gleim-Straße umbenannt.
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Am 23. August erscheint die 1. Ausgabe des
Amtsblattes der VG Falkenstein
-
Neugestaltung des Schulvorplatzes mit
Buswendeschleife.
1996 - Am
14. Juni wird der Schornstein der Kaufhalle gesprengt, und das Heizhaus
abgerissen. Es entsteht ein Parkplatz.
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Die Treuhand übergibt dem „Förderverein
Konradsburg e.V.“ das Forsthaus.
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Die Mönchsgasse zwischen Markt und
Siederstraße wird geöffnet, und später gepflastert.
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In der Neustadt wird ein neuer NP-Markt
gebaut.
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Am 21.November sterben bei einem Bootsunglück
3 Ermslebener Bürger auf der Ostsee.
1997 - Die
Denkmäler für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges werden durch Tafeln zum
Gedenken an die Toten des Zweiten Weltkrieges ergänzt.
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Am Forsthaus beginnen die Sanierungsarbeiten,
und der Ausbau.
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Am 09.April erhält die Selle in der Neustadt
eine neue Brücke als Zufahrt zum NP-Markt.
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Das Bachbett der Selle wird bis 1999 saniert,
und erhält ein neues Geländer.
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Am 30. April wird die sanierte Turmspitze des
Rathauses wieder aufgesetzt.
-
Am 11. September werden die sanierten 3
Berlinger Pläne übergeben
-
In der Lindenstraße werden die Straßen- sowie
die Fußgänger Brücke neu gebaut.
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Am 25. November wird das 25-jährige Bestehen
des Schulgebäudes in der Konradsburger Straße gefeiert.
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Beginn des Umbaus der alten Kinderkrippe am
Falkensteiner Weg.
1998 - Die
Wände des Kirchturms der St.-Andreas-Kirche wurden trockengelegt und
gestrichen. Der Ziegelfußboden wurde erneuert.
-
Am 15. März wurde die Kapelle im Kirchturm
der St.-Andreas-Kirche feierlich als Winterkapelle eingeweiht.
-
Es begannen die Sanierungsarbeiten an der
Gleim-Begegnungsstätte. Richtfest war 2001.
-
Am 1. Mai wurde Sinsleben in das
Dorferneuerungsprogramm des Landes Sachsen-Anhalt aufgenommen. Zu diesem Anlass
fand auf dem 3. Berlinger Plan ein Straßenfest statt.
-
Am 23. Juni erfolgte der erste Spatenstich
zum Bau der Hagenbreite.
-
Am 27. August entdeckte man bei Erdarbeiten
in der Hagenbreite die Reste eines Grubenhauses aus frühgeschichtlicher Zeit.
-
Am 30. Oktober wurde die ausgebaute
Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ feierlich übergeben
-
Die Volksbankfiliale zog von der Siederstraße
auf den Marktplatz um.
1999 -
Am 12. März wurde der neugestaltete Schulsportplatz eingeweiht.
-
Von März bis Mai entstand die neue
Friedensbrücke neben der Post. Hier befand sich zuvor nur eine Furt.
-
Im März wurde eine neue Brücke über den
Mühlgraben am Damm gebaut.
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Am 27. März erhielt die Sekundarschule den
Namen „Ludwig Gleim“. In diesem Jahr wurde die Fassade des Vordereingangs
erneuert.
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Am 28. Juni gründete sich der „Förderkreis
Ludwig Gleim Ermsleben e.V.“
-
Am 11. August wurde die sanierte Bergstraße
nach mehrmonatiger Bauzeit übergeben.
-
In diesem Jahr entstand die Wandmalerei über
Mendorf-Reisen in der Halberstädter Straße.
-
Am 6. September gründete sich der
„Förderverein für die Wiederherstellung und Erhaltung der Sinslebener
St.-Andreas-Kirche zu Ermsleben e. V.“
-
In diesem Jahr beginnt die komplette
Erneuerung des Daches der St.-Sixtus-Kirche
-
Am 7. September wurde der neue Spielplatz am
Burggrund nach sechsmonatiger Bauzeit übergeben.
-
Am 13. Dezember wurde die Straße am Anger
nach Bauarbeiten übergeben.
2000 - In diesem Jahr erfolgte ländlicher Wegebau
am Ratsweiden und am Radislebener Weg.
-
Am 18. Mai erhielt der Sinslebener Friedhof
nach fünfmonatiger Bauzeit eine neue Trauerhalle.
2001 - In
diesem Jahr beginnt die Umgestaltung des Schulhofes mit stufenweisen
ansteigenden Sitzreihen.
Im Februar wird bei Bauarbeiten am ehemaligen
Hospital ein Brunnen aus dem 16.Jh. gefunden. Er ist 18m tief x 1,50m Öffnung
-
Am 09.September öffnete erstmals die noch im
Bau befindliche Gleimbegegnungsstätte.
2002 -
Am 01. Januar schlossen sich die Stadt Ermsleben und die Gemeinden
Endorf, Pansfelde, Neuplatendorf, Wieserode, Reinstedt und Meisdorf zur Stadt
Falkenstein/Harz zusammen.
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Am 01. Januar wird der hauptamtliche
Bürgermeister der Stadt Falkenstein/Harz Klaus Wycisk.
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Am 01. März löst der Euro die Deutsche Mark
als alleiniges Zahlungsmittel ab. Das neue Bargeld wurde ab dem 01.01.2002
ausgegeben.
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Im Oktober wurde ein zweihundert Jahre altes
Fachwerkhaus aus Pansfelde am Friedrichshohenberg neu aufgebaut.
-
In diesem Jahr wurde Ingrid Stockmann
Schulleiterin der Grundschule, bis 2006.
-
Im November wurde der Nagelsteinbrunnen auf
dem Markt eingeweiht.
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Am 27. November erfolgte die Übergabe der
sanierten Lindenstraße, und der neuen Befestigungsmauer in der Friedrich-Ebert-Straße.
2003 - In
diesem Jahr wurde Sinsleben Sieger im Dorfwettbewerb. Der Ortsteil erhielt eine
Holzbank am Lindenplatz.
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Am 02. April wurde am sanierten Fachwerkhaus
der Fam. Gleim eine schwarze Gedenktafel angebracht.
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Am 01. August eröffnet Heike Operhalski ihre Naturheilpraxis in der Grünen Straße.
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In diesem Jahr wurde die Orgel der St.
Andreas Kirche durch den gebürtigen Sinslebener Erwin Rohleder restauriert.
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Am 18. August begannen die Abrissarbeiten am
Teepott
-
In diesem Jahr wurde das Rathaus renoviert,
und das Dachgeschoss ausgebaut.
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Am 26. August wurde die Post in der
Bahnhofstraße, die seit 1895 bestand, geschlossen.
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Heidrun Weinberg eröffnete in der Langen
Straße 57 eine Post-Filiale.
-
Am 14. September wurde das restaurierte
Fachwerkhaus der Familie Gleim als Begegnungsstätte feierlich übergeben.
-
Im Herbst gab es an der Grundschule ein
einwöchiges Zirkusprojekt, mit abschließender Galavorstellung.
2004 -
Am 21. Februar wurde die Bahnlinie Ballenstedt – Ermsleben – Frose, die
seit 1868 bestand, stillgelegt.
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Am 08. Mai erfolgte die feierliche Einweihung
des neuen Feuerwehrgerätehauses in der Siederstraße.
-
Nach dem 08. Mai zog die Rettungswache in die
Räume des alten Feuerwehrgerätehauses
-
In diesem Jahr begannen die Abriss- und
Umbauarbeiten in der Langen Straße und am Markt
-
Bei Kanalbauarbeiten in der Bahnhofstraße
wurden Archäologische Funde sichtbar.
-
Am 26. September hatte der Förderkreis
Konradsburg e.V. zum Brotfest am Forsthaus
Friedrichshohenberg geladen.
-
Am 29. Oktober gründete sich der Ermslebener
Kulturverein e.V. in der Ludwig-Gleim-Begegnungsstätte.
2005 - Am
17. Juni wurde der alte Nagelstein, der zuvor vor der Domäne stand, vom
Bürgermeister Klaus Wycisk am Rathaus eingeweiht.
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Am 29. September erhielt die Mühlenstraße
erstmals einen Abwasserkanal. Die „Hasenseichte“ verläuft seitdem unterirdisch.
2006 - Im
April zog Frau Dipl.-Med. Ute Bintig mit ihrer Praxis
in das Gebäude der alten Post in der Bahnhofstraße um.
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Am 30. April lud der Förderkreis Konradsburg
e.V. zur Walpurgis auf die Konradsburg
-
Am 01. Mai fand das 9. Plänefest auf dem
Berlinger Plan in Sinsleben statt.
-
Vom 16. Bis 18. Juni fand das Heimat- und
Vereinsfest statt.
-
Am 04. Juli erhielt die Grundschule den Namen
„Ludwig Gleim“
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Im August erfolgte die Umgestaltung der
Abrisshäuserflache hinter dem Rathaus zum Parkplatz
-
Am 15. September wurde die von Else Rabe
gestiftete, 1921 gegossene Glocke aus dem Glockenstuhl entfernt, weil sie den
Glockenturm beschädigte.
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Am 24. September hatte der Förderkreis
Konradsburg e.V. zum Brot- und Kartoffelfest am Forsthaus Friedrichshohenberg
geladen.
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Am 02. Dezember fand der Weihnachtsmarkt
statt
-
Am 06. Dezember endeten die Malerarbeiten in
der St. Andreas Kirche
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Im Dezember fand ein Adventsingen mit
Gotthilf Fischer statt
2007 - Seit
Februar gibt es die Stempelstelle 201 der Harzer Wandernadel auf der
Konradsburg
-
Im März wurde bei Bauarbeiten auf dem
Dachboden des Brunnenhauses der Fam. Schimke die Lade der Maurerinnung mit
Innungspokal und Vortragetafel gefunden.
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Am 28. Juni fand die Eröffnungsfeier zur
Fertigstellung eines weiteren Gebäudes der Außen Wohngruppe des Schloss Hoym
statt.
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Am 01. Juli wechselte die Stadt Falkenstein
vom Landkreis Aschersleben-Staßfurt in den Landkreis Harz.
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Am 03. Juli wurden die Ortseingangsschilder
aktualisiert.
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Am 14. September wurden 3 neue Glocken,
gegossen in Lauchhammer, in der St. Sixtus Kirche eingeweiht.
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Am 02. Dezember fand das 15. Adventskonzert
der „Liedertafel“ in der St. Sixtus Kirche statt.
-
Am 17. Dezember erfolgte die Übergabe des
sanierten Stresemannplatzes
2008 - Am
01 Januar übernahm der Eigenbetrieb Rettungsdienst des LK Harz die
Rettungswache in der Siederstraße vom ASB.
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In diesem Jahr wurde in der Weberstraße und
auf dem Gelände von Reimanns ehemaliger Mühle eine Spielfilmkomödie gedreht.
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In diesem Jahr wurden im Garten der
ehemaligen Thiemühle neue Parkplätze für die Tonfunk
GmbH geschaffen.
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Am 28. März wurde die Volksbankfiliale am
Markt 50, nach der Renovierung neu eröffnet. Sie wurde 2017 wieder geschlossen.
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Die Drogeriefiliale Schlecker zog in die
Ascherslebener Straße 4, in die Räume der ehemaligen Tankstelle von Klaus Wolle
ein. Sie wurde 2012 geschlossen.
2009 - In
diesem Jahr erfolgte der Abriss des ehemaligen Geschäftshauses Toepke/ Weber am Wassertor 8.
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In diesem Jahr erfolgte der Abriss des des „gelben Hauses“ Wassertor Nr.6, der ehemaligen
Schusterei.
2010 - Im
März wurden 4 sehr alte Kastanienbäume an der Landstraße L230 zwischen
Ermsleben und Meisdorf illegal gefällt.
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Im April wurde auf einem Diskussionsabend
Ersatz für die gefällten Bäume gefordert. Später wurden 4 neue Kastanien
gepflanzt.
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In diesem Jahr fanden die
Restaurationsarbeiten am hölzernen Hochaltar der St. Andreas Kirche ihren
Abschluss.
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In diesem Jahr, bis 2012, erfolgte der Umbau
der Grundschule.
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In diesem Jahr erfolgte der Abriss der alten
Turnhalle am kleinen Wassertor.
2011 - Im
Mai eröffnete Daniela Bestehorn eine Teestube und das
Café „Holunderbaum“ am Burggrund.
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In diesem Jahr erfolgte der Abriss des
ehemaligen Wäschehauses von H. Lehmann in der Konradsburger Straße 2.
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In diesem Jahr begann der Umbau des
Schulgebäudes
2012 - In
diesem Jahr wurde der „Polizeiruf 110“ mit dem Titel „Raubvögel“ teilweise am
Forsthaus, am Resenberg, und in der Hagenbreite
gedreht.
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Am 01. März begann die Nutzung des ehemaligen
Hotels „Stadt Berlin“ vom Bildungszentrum Teutloff
aus Wernigerode für Schulungszwecke.
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In diesem Jahr wurde der Sportplatz erneuert.
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In diesem Jahr fanden erstmals Kanalarbeiten
in der Weberstraße statt.
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In diesem Jahr wurde das ehemalige
Kolonialwaren- und Spirituosengeschäft von Karl Lehmann in der Weberstraße 3 abgerissen.
2013 -
Am 18. März begann der Neubau des Netto-Marktes am Mittelweg
-
In diesem Jahr erfolgte der Umbau von 2
Häusern auf dem Markt.
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Am 30. April war Walpurgis auf der
Konradsburg.
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Am 01. Mai fand das 16. Straßenfest auf den
Berlinger Plänen statt.
-
Im November erfolgte der Abriss des
Geschäftshauses des Uhrmachers Friedrich Helbing am Markt 24.
2014 -
Am 01. Mai fanden die Feierlichkeiten zum 1050-jährigen Bestehens von
Sinsleben statt.
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Am 01. Juni wurde der Kinderspielplatz am
Falkensteiner Weg eröffnet.
-
Im Oktober begann der Umbau des ehemaligen
Hospitals „St. Crucis“ in der Konradsburger Straße 15 zu einem Mehrfamilienhaus.
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2015 - Im
Mai schloss Heidrun Weinberg ihr Geschäft in der Langen Straße 57.
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Vom 12. Bis 14. Juni fand das Heimat- und
Vereinsfest auf der Mühlwiese statt
-
Am 04. Juli fand das 10. Kultur- und
Straßenfest in der Ludwig-Gleim-Straße statt.
-
In diesem Jahr begannen der Abriss und Neubau
des Hauses Lange Straße 16
-
In diesem Jahr erfolgte der Abriss eines
Wohnhauses auf dem Harteberg, Berlinger Plan 1,
-
Im November begann der Abriss von Reimanns
Mühle (Thiemühle) auf dem Anger in Sinsleben.
2016 -
Am 29. Februar begann der Ausbau der Welbslebener Straße
-
Am 17. Oktober feierte die Firma Feickert GmbH ihr 25-jähriges Bestehen.
2017 -
Am 24. Januar brannte die Zahnarztpraxis Rank zum Großteil.
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Am 30. März wurde die fertiggestellte Welbslebener
Straße dem Verkehr übergeben.
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Am 01. April fand auf dem Sperlingshof ein
Ostermarkt statt.
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Am 01. Mai fand auf den Berlinger Plänen das
20. Straßenfest statt.
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Vom 08. Bis 11. Juni fand zum ersten mal das Heimat- und Vereinsfest auf dem Sportplatz statt.
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Am 31. Juli schloss die Gärtnerei Pradelt, nach 121-jährigem Bestehen.
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Am 31. August schloss der Getränkeabholmarkt
in der Bahnhofstraße, nach 27-jährigem Bestehen. Damit schloss auch die
Postfiliale.
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Am 05. Oktober eröffnete Frank Böll eine Postfiliale
am Markt.
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Am 12. September zerstörte ein Großbrand die
Gebäude des ehemaligen KfL, die daraufhin abgerissen
wurden.
2018 -
Am 12. Februar wurde im ehemaligen Getränkeabholmarkt Eichmann ein
Blumengeschäft „Blütezeit“ eröffnet.
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Am 15. Februar begannen die
Straßenbaumaßnahmen mit dem Fällen alter Lindenbäume.
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Am 20. April eröffnete nach einjährigem
Wiederaufbau die Zahnarztpraxis Rank in der Halberstädter Straße.
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Im November feierte die Kita „Gänseblümchen“
am Falkensteiner Weg ihr 20-jähriges Bestehen.
2019 -
Am 02. April fand eine Jubiläumsfeierstunde anlässlich des 300.
Geburtstages von J.W.L. Gleim im Schlosstheater Ballenstedt statt. Ermslebener
Schulen gestalten ein Programm
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Am 28. Mai erfolgte die feierliche Freigabe
der Halberstädter Straße nach dem Umbau.
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Am 26. August wurde die
Fahrrad – Ladestation in der Bahnhofstraße, nähe
Markt, in Betrieb genommen.
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Am 19. September wurde Kristin Eichmann-Rank
als Ortsbürgermeisterin von Ermsleben vereidigt. Sie ist die erste Frau in diesem
Amt.
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Ab September wurden auf den beiden Friedhöfen
in Ermsleben und Sinsleben neue Urnenhaine angelegt.
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Am 02. September übernahm der neue Inhaber
Jens König die Postfiliale am Markt.
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Im September eröffnete am Mittelweg 1 ein
neuer Dönerladen.
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Am 19. Oktober fanden Aufräum- und
Pflanzarbeiten von engagierten Ermslebener Bürgern in der Bahnhofstraße statt.
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Am 11. November fand die Einweihung des
Geoparks in der Bahnhofstraße statt. Sie gibt Auskunft über die Geologie der
Stadt, sowie die Zugehörigkeit zumUNESCO-Geopark.
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Am 02. Dezember wurde die neue Bushaltestelle
in der Halberstädter Straße in Betrieb genommen.
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Im Dezember wurde die Asphaltierung der
Lindenstraße in Sinsleben fertig gestellt.
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Am 06. Dezember fand ein Weihnachtsmarkt in
der St. Sixtus Kirche statt.
2020 -
Am 20. Februar begannen die Vorbereitungen zum Bau eines Wohnparks in
der Neustadt mit dem Fällen mehrerer Bäume.
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Am 03. März eröffnete nach dem Umbau der
Imbiss „Harz City Grill“ am Mittelweg 1.
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Am 11. März erfolgte die Schließung aller
Schulen und Kitas in Sachsen-Anhalt aufgrund des Ausbruchs der Virusepidemie
SARS-CoV-2.
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Am 28. April kündigte das Unternehmen AWO den
Bau eines Wohnparks mit 19 Wohnungen und 17 Tagesplätzen in der Neustadt an.
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Im April wurden je 1 Zierkirsche auf den
Abrissgrundstücken Markt 24 und Konradsburger Str.2 gepflanzt.
-
Ab Mai produzierte die Tonfunk GmbH
zusätzlich Intensivbeatmungsgeräte für die COVID-19 Therapie
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Am 15. Mai brach auf dem Gelände der
ehemaligen Autowerkstatt Wolf in der Welbslebener Str. 49 ein Brand aus.
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Im Mai erhielt der Förderverein Konradsburg
e.V. den „Großen Denkmalpreis 2020 der Deutschen Burgenvereinigung“
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Am 04. Juni erhielt die Freiwillige Feuerwehr
eine neue Leitstelle im Gerätehaus in der Siederstraße
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Am 05. Juni eröffnete Anja Kunze im Forsthaus
ein „Kräuterlädchen“
-
Im Juli entwickelte die Tonfunk
Systementwicklung und Service GmbH das neue Kassensystem „Profipay“
für den Sport- und Eventbereich.
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Am 28. Juli wurden durch die BEHOWA GmbH zwei
neue Schaukästen mit Stadtplänen und Radweginfos am Markt und in der
Bahnhofstraße angebracht.
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Ab Mai wurde eine neue Brücke als Wohnpark-
Zufahrt über die Selle in der Neustadt gebaut.
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Im August wurden 20 neue 50-Liter Mülleimer
an Sitzbänken, Bushaltestellen, und Friedhöfen aufgestellt.
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Im August begann die Umstellung der
Straßenbeleuchtung in ganz Ermsleben auf LED-Technik.
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Am 12. August wurden an der Spielburg, am
Radislebener Weg und an der Harzstraße brachliegende Wiesen als Bauland
freigegeben.
-
Am 03. September eröffnete nach viermonatigem
Umbau die neue Taverne „Olymp“ auf dem Markt.
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Am 19. September fand eine Festveranstaltung
„150 Jahre Feuerwehr“ im Vereinshaus Siederstraße statt.
-
Am 27. September fand im Forsthaus
Friedrichshohenberg ein Brot- und Kartoffelfest statt.
-
Am 28.September bekam Falkenstein den
Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,25 Mill Euro für den Ausbau des Radweges R1
Reinstedt-Meisdorf.
-
Im Oktober fanden die Ausbauarbeiten Linden-
und Friedrich-Ebert-Straße ihr Ende.
-
Am 09. Oktober schloss die Bäckerei Arndt
nach 58-jährigem Bestehen.
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Am 18. Oktober entfernten Mitglieder des
Fördervereins der St. Sixtus Kirche feuchten Putz von den Wänden der Kirche als
Voraussetzung langfristiger Renovierungsarbeiten.
-
Ab dem 26. Oktober wurde ein Teil der
Asphaltdecke in der Bahnhofstraße erneuert.
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Im November wurden alle Schrebergärten an der
Selke planiert. Der Pachtvertrag war im Jahr 2019 gekündigt worden.
-
Am 21. Dezember erhielten alle Haushalte
gelbe Mülltonnen als Ersatz für die gelben Säcke.
2021 -
Am 06. Februar setzte starker ca. 40 cm hoher Schneefall ein, der 2 Tage
anhielt.
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Am 19. Februar wurden in der Ascherslebener
Straße 3 Lindenbäume für neue und breitere Fußwege gefällt.
-
Am 24. Februar begannen die
Straßenbauarbeiten in der Ascherslebener Straße.
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Am 02. März wurden die restlichen Lindenbäume
in der Ascherslebener Straße gefällt.
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Am 10. März wurde im ehemaligen Hotel „Stadt
Berlin“ ein dezentrales Impfzentrum des Harzkreises eingerichtet.
-
Am 18. März beantragte der Ortschaftsrat beim
Landrat das Recht für Ermsleben, wieder die Bezeichnung „Stadt“ führen zu
dürfen
-
Im April wurde der neugestaltete Fußweg in
der Ascherslebener Straße mit 10 neu gepflanzten Ahornbäumen und Parknischen
freigegeben.
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Am 20. April übergab Frau Dr. Wagner ihre
Hauarztpraxis in der Gartenstraße an ihren Nachfolger Artur Operhalski.
-
Am 23. April erhielt Ermsleben wieder das
Recht die Bezeichnung „Stadt“ führen zu dürfen.
-
Am 07. Juli wurde das Impfzentrum in der
Bahnhofstraße wieder geschlossen.
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Am 16. Juli wurde auf dem Gelände der
ehemaligen Schrebergärten nahe der Friedensbrücke eine von der Fam. Rank
finanzierte Raufe aufgestellt.
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Im August wurde die Zufahrtsbrücke zur Schule
neu gebaut.
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Am 09. August begannen die Bauarbeiten am
Wohnpark in der Neustadt.
-
Am 13. August wurde bei Schachtarbeiten am
Wohnpark die Überreste des Luftschutzbunkers der Fam. Wendenburg (Rittergut)
entdeckt.
-
Am 22. August brannte eine Gartenlaube in der
Gartensparte „Lehmbreite“ vollkommen aus. Der Besitzer wurde verletzt.
-
Am 10. September fand auf der Konradsburg ein
Open-Air-Konzert zur Feier des 1000-jährigen Jubiläums ihrer urkundlichen
Ersterwähnung statt.
-
Am 18. September beging der Kulturverein die
vom 18.06.2020 verschobene Festveranstaltung auf dem Sportplatz.
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Am 19. September fand auf dem Sportplatz ein
Kinderfest der KITA „Gänseblümchen“ statt.
-
Am 26. September fand im Forsthaus ein Brot-
und Kartoffelfest statt.
-
Am 11. Oktober erfolgte auf dem Gelände des
ehemaligen Rittergutes Wendenburg der „erste Spatenstich“ für den Wohnpark der
AWO.
-
In diesem Jahr gab es in Ermsleben noch 20
Firmen, Geschäfte, und Praxen.
-
Am 27. Oktober wurde eines der ältesten noch
erhaltenen Fachwerkhäuser Ermslebens in der Konradsburger Str.5 restauriert.
-
Im Oktober löste sich der Spielmannzug
Ermsleben e.V. auf
-
Am 06. Dezember fällt die Burgenweihnacht auf
der Konradsburg wegen Corona aus. Ab heute gelten strengere Corona-Maßnahmen.
-
Am 15. Dezember erfolgte die Übergabe eines
neuen Kfz TLF 3000 an die Freiwillige Feuerwehr Ermsleben
-
Im Dezember nahmen Ermslebener Bürger am
„lebendigen Adventskalender“ teil
2022 - Im
Februar erfolgte die Fertigstellung der Glaswand zwischen Turm Raum und
Kirchenschiff in der St. Andreas Kirche
- Am 15. März gibt es eine Infoveranstaltung
zum Glasfaserausbau durch die Firma Unsere Grüne Glasfaser
- Am 03. April tritt die 17.
Eindämmungsverordnung von Sachsen-Anhalt in Kraft. Ab jetzt gilt Maskenpflicht.
- Am 16. April fand das Osterfeuer auf der
Mühlwiese statt.
- Am 01. Mai fand das 23. Straßenfest auf
den Berlinger Plänen in Sinsleben statt.
- Im Mai beginnt die Trockenlegung der
Grundmauern der St. Sixtus Kirche
- Am 04. Juni fand der 38. Konradsburglauf in Ermsleben statt.
- Am 11. Juni findet der Festumzug zum
Jubiläumsjahr der Stadt statt (975 Jahre Ermsleben, 175 Jahre Liedertafel, 150
Jahre Freiwillige Feuerwehr, und 100 Jahre Sportverein).
- Am 31. August war der Startschuss für den
Ausbau des Glasfasernetzes in Ermsleben.
- Am 07. September zog ein Unwetter mit
Sturm, Starkregen, und schwerem Hagelschlag über Ermsleben.
-
Am 08. Oktober fand ein Schulfest anlässlich
des 50-jährigen Bestehens der Schule statt.
-
Am 27. November fand ein Adventskonzert mit
der Liedertafel in der St. Sixtus Kirche statt.
-
Am 02. Dezember fand der Weihnachtsmarkt vor
und in der St. Sixtus Kirche statt.
-
Am 10. Dezember lud der Förderverein zur 3.
Burgweihnacht auf die Konradsburg.
2023 -
Am 12. März erfolgt die Bekanntgabe des vorläufigen Ergebnisses der
Bürgermeisterwahl 2023 der Stadt Falkenstein.
-
Am 02. April Rico Röse
neuer Bürgermeister der Stadt Falkenstein/Harz
-
Am 08. April fand das Osterfeuer auf der
Mühlwiese statt.
-
Am 11. Mai fand die Verabschiedung des
ausgeschiedenen Bürgermeisters Klaus Wysisk mit dem
Eintrag ins Goldene Buch der Stadt statt.
-
Am 27. Mai fand der 39. Konradsburglauf
statt.
-
Am 10. Und 11. Juni fand das Heimat- und
Vereinsfest auf dem Sportplatz statt.
-
Am 22. Juni beschloss der Stadtrat das
„Integrierte Gemeindeentwicklungskonzept“, kurz IGEK, für die nächsten 15 Jahre
-
Im Juli gehen die Sanierungsarbeiten in der
St. Sixtus Kirche mit dem Einbau des neuen Fußbodens weiter.
-
Am 01. August war die Eröffnung des
Seniorenwohnparks der AWO in der Neustadt 5.
-
Am 12. August lud die Freiwillige Feuerwehr
Ermsleben zu einem Schnuppertag.
-
Am 03. Oktober fand die Verlegung von 4
Stolpersteinen vor der Siederstraße 30 statt.
-
Im November fand die Generalsanierung des
Brunnenhauses auf der Konradsburg ihren Abschluss.
-
Am 08. Dezember fand der Weihnachtsmarkt auf
dem Markt am Rathaus statt.
-
Am 16. Und 17. Dezember lud der Förderkreis
zur Burgweihnacht auf die Konradsburg.
2024 -
Am 09. Juni fanden die Stadtratswahlen statt
- Am 10. Juni fand die Wahl des
Ortschaftsrates statt
-
Am 21. Juni hat der Gesangverein
„Liedertafel“ das Sinslebener Schützenfest mit ein paar Liedern in der St.
Andreas Kirche eröffnet.
-
Am 02. Juli erfolgt die Bekanntgabe der
Neubesetzung der Ämter und des Ortschaftsrates.
-
Am 17. August fand auf dem Sportplatz ein
Sommerfest statt.
-
Am 17. September begann der Abriss des Hauses
Nr. 22 in der Neustadt
-
Am 19. Oktober lud der Ortschaftsrat zum
Arbeitseinsatz „Ermsleben räumt auf“
-
Am 03. Dezember erfolgte die Eröffnung des
1500m langen neuen Radweges zwischen Ermsleben und Reinstedt auf der alten
Bahntrasse.
2025 -
Am 24. März begann der Abriss der Häuser Nr. 5 und 7 in der Weberstraße.
-
Am 08. April war die Wiedereröffnung der
Gärtnerei Pradelt in der Friedrich-Ebert-Straße
-
Am 12. Mai wurde das neue Produktions- und
Verwaltungssitzgebäude der Tonfunk Gruppe eingeweiht.
-
Am 14. Mai fand die Eröffnung des
Falkensteiner Kirchenpfades statt. Er verbindet die 7 Ortsteile der Stadt Falkenstein/Harz
-
Am 30. Juli eröffnete Dominic Geide seine neue Hausarztpraxis in der Konradsburger Straße
19 F nach mehrmonatiger Bauzeit.
-
Am 18. August fand das Sommerfest, sowie das
Fest zum 155-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Sportplatz
statt.
-
Im November wurde im Rahmen einer
Baumpflanz-Challenge vor der St. Sixtus Kirche eine Rotbuche gepflanzt.
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Am 30. November fand ein Adventskonzert mit 4
Chören in der St. Sixtus Kirche statt.
-
Im Dezember wurde die Mühlgrabenbrücke am
Anger saniert.
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Am 05. Dezember fand auf dem Platz vor dem
Rathaus der diesjährige Weihnachtsmarkt statt.
-
Am 13. Und 14. Dezember lud der Förderverein
Konradsburg zur Burgenweihnacht auf die Konradsburg.
2026 -
Am 01. Mai
-
Am 02. Juni
-
Am 03. August
-
Neugestaltung